Die Polizei in Baden-Württemberg bereitet sich mit verstärkten Einsatzkräften auf den Jahreswechsel vor. In vielen Innenstadtbereichen sollen Personenkontrollen, Videoüberwachung und Polizeistreifen für mehr Sicherheit sorgen.
Die Silvesternacht sei jedes Jahr eine Herausforderung für die Sicherheitskräfte im Land, teilte das baden-württembergische Innenministerium mit. Feuerwehr, Rettungsdienste und Polizei seien deswegen besonders stark gefragt.
Baden-Württemberg

Ab Montag darf bis zum 31. Dezember Feuerwerk verkauft werden. Raketen und Böller dürfen nur an Silvester und Neujahr gezündet werden. Die Diskussion um ein Verbot wird lauter.
Silvester in Stuttgart: Schlossplatz mit Video überwacht
Im Stuttgarter Cityring, in dem ein Böllerverbot gilt, soll es sichtbar mehr Polizeistreifen geben. Der Schlossplatz wird mit Video überwacht. Rund um den Stuttgarter Hauptbahnhof, das Rathaus und den Oberen Schlossgarten will die Polizei verstärkt Personen kontrollieren.
Auch in Mannheim und Heidelberg gibt es an bestimmten öffentlichen Plätzen zu Silvester eine KI-gestützte Videoüberwachung. An Silvester kommt es trotz vieler friedlicher Feiern im Land immer wieder zu Schlägereien, Bränden und Verletzungen durch Feuerwerk.
Klinikum Stuttgart stockt für Silvester Personal auf
Auf die Notaufnahmen der Krankenhäuser in Baden-Württemberg wartet an Silvester eine ereignisreiche Nacht. Das Klinikum Stuttgart zum Beispiel hat 30 Prozent mehr Personal eingeplant.
Zudem ist Feuerwehr meist im Dauereinsatz, weil es viele hunderte Einsätze gibt: Oftmals weil Hecken, Mülleimer, Balkone oder Altkleidercontainer brennen. Manchmal entstehen auch größere Brände.