Texas – Ist das das traurige Ende der Hoffnung? Bei der Suche nach der 19-jährigen Camila Mendoza Olmos haben Ermittler eine Leiche entdeckt. Beamte des Sheriff-Büros von Bexar County im US-Bundesstaat Texas fanden sie gemeinsam mit dem FBI. Sie lag in einem Feld unweit des Hauses der vermissten Teenagerin.
Noch steht nicht fest, ob sie es wirklich ist. Die Identität der Überreste der Toten muss noch geklärt werden. Doch die Behörden rechnen damit, dass dies in den kommenden Tagen geschieht, berichtet die „New York Post“.
Waffe neben toter Person entdeckt
Camila Mendoza Olmos gilt seit dem 24. Dezember 2025 als vermisst. In der Nähe des Fundorts lag auch eine Schusswaffe. Die Ermittler prüfen nun, ob es die Waffe ist, die zuvor aus dem Umfeld von der jungen Frau als vermisst gemeldet wurde.

Diese Aufnahme einer Überwachungskamera ist das letzte Lebenszeichen der verschollenen Camila
Foto: univision.com
Sheriff Javier Salazar erklärte, dass das Gebiet bereits früher durchsucht wurde. Doch wegen des dichten Buschwerks sei der Fundort dabei übersehen worden. Nach Angaben von Salazar hatte Camila Mendoza Olmos in der Vergangenheit möglicherweise Anzeichen von Depressionen und Suizidgedanken gezeigt. Demnach kämpfte sie mit Problemen in der Schule, bei der Arbeit und in ihrer Beziehung, die vor kurzem zu Ende ging.

Er informierte die Öffentlichkeit: Sheriff Javier Salazar
Foto: ZUMA Wire/IMAGO
Ihr Handy lag ausgeschaltet im Bett
Camila war zuletzt am Morgen von Heiligabend gesehen worden. Sie verließ ihr Elternhaus um 6.58 Uhr. Eine Überwachungskamera filmte eine Person, die etwas in Camilas Auto zu suchen schien. Die Polizei geht davon aus, dass es sich dabei um die Studentin selbst handelte. Es ist das letzte Lebenszeichen von Camila. Das Auto blieb zurück, Camila machte sich wohl wie üblich zu Fuß auf den Weg.

Hunderte von Freiwilligen unterstützen die Suche nach dem vermissten Teenager
Foto: news4sa/Instagram
Ihre Mutter Rosario Olmos sagte kurz nach dem Verschwinden Camilas dem amerikanischen TV-Sender „KENS5“: „Ich bitte Gott nur darum, sie bitte nach Hause zu bringen. Bring sie mir zurück.“ Sie war die Erste, die Alarm schlug, nachdem Camila nach anderthalb Stunden noch nicht von ihrem mutmaßlichen Spaziergang zurückgekehrt war. „Ich habe sie auf ihrem Handy angerufen, aber das Handy lag auf dem Bett und war ausgeschaltet“, so Rosario Olmos.
Die „Daily Mail“ spekulierte, dass Camilas Verschwinden in Zusammenhang mit Menschenhandel stehen könnte. Denn: Die Region gilt als Hotspot, oft sind Jugendliche Opfer der Kriminellen. Die Ermittler haben diesen Verdacht jedoch bislang nicht bestätigt.
In einer seelischen Krise? Hier bekommen Sie umgehend Hilfe.
Wenn Sie depressiv sind oder an Suizid denken: Holen Sie sich bitte Unterstützung. Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr kostenlos erreichbar: 0800 – 111 0 111 oder 0800 – 111 0 222. Die Beraterinnen und Berater helfen Ihnen, Auswege aus schwierigen Situationen aufzuzeigen. Im Notfall wenden Sie sich bitte an die Feuerwehr (112) oder den Polizei-Notruf (110).