Extreme, Emotionen und entscheidende Momente: Das Jahr 2025 hat die Region Aachen, Düren und Heinsberg immer wieder durchgeschüttelt. Naturgewalten, politische Zäsuren und spektakuläre Schlagzeilen trafen auf bewegende Feste, sportliche Wendepunkte und stille Abschiede. Unser Rückblick in Bildern zeigt Monat für Monat, wie nah Chaos und Zuversicht, Protest und Glamour, Krise und Gemeinschaft beieinanderlagen – und wie sehr diese zwölf Monate die Region geprägt haben.

Januar

Der Januar schwankt zwischen Chaos und Glamour: Während Sturmtief „Bernd“, Schnee und ein Erdbeben die Region durchschüttelten, sorgt US-Sängerin SZA in einem Heinsberger Retro-Trikot für Schlagzeilen. Politisch prägen Proteste gegen Rechtsextreme das Bild, während Alemannia Aachen durch eine Debatte um ein Gewaltvideo unter Druck gerät.

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Februar

Nach dem Wahlsieg der Union bei der Bundestagswahl kehrt mit dem Straßenkarneval die Leichtigkeit zurück, gekrönt durch das erste homosexuelle Prinzenpaar in Düren. Überschattet wird der Monat jedoch von den Ermittlungen gegen einen Pfleger am Rhein-Maas-Klinikum und einer massiven digitalen Großstörung im Netz der NetAachen.

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März

Erschütternde Nachrichten prägen den März: Der Wilhelmina-Turm in Valkenburg stürzt ein, und der 1. FC Düren muss Insolvenz anmelden. Während in Aachen der Mordprozess gegen einen Krankenpfleger startet, kämpfen Tausende Streikende in Heinsberg für bessere Bedingungen im öffentlichen Dienst.

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April

Auch in der Region wird im April um Papst Franziskus getraut. In Heinsberg wird ein massiver Skandal um illegal abgelagerten Giftmüll aufgedeckt. Während Baustellen und Tunnel-Sperrungen die Pendler rund um Aachen auf den Prüfstand stellen, sorgen Berichte über eine vergessene Lizenz einer Tagesmutter und die Sperrung privater Parkplätze für Diskussionen.

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Mai

Der Mai bringt mit der Karlspreis-Verleihung an Ursula von der Leyen internationalen Glanz nach Aachen. Sportlich überrascht Alemannia Aachen mit der sofortigen Freistellung von Geschäftsführer Sascha Eller, während in Würselen erneut eine Hauswand einstürzt und ein Tötungsdelikt das Aachener Ostviertel erschüttert.

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Juni

Vom CHIO bis zum Domspringen steht der Juni im Zeichen des Spitzensports. In Jülich steht nun offiziell der schnellste Supercomputer Europas. Getrübt wird die Stimmung durch vermeintlich rassistische und queerfeindliche Angriffe in Aachen und Düren, die jedoch eine enorme Welle der Solidarität auslösen.

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Juli

Ein schwerer Unfall im Umspannwerk Krauthausen legt im Juli Teile der Region lahm, während ein Tornado in Roetgen für Verwüstung sorgt. Sportlich setzt Alemannia Aachen mit der Rückkehr von Rachid Azzouzi ein Zeichen, während das Aus für das Cinekarree das Ende einer Kino-Ära einläutet.

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August

Politisch wird es im August ernst, als die Genehmigung für die umstrittenen Castor-Transporte von Jülich nach Ahaus erteilt wird. Ein Daten-Skandal erschüttert das Stolberger Rathaus. Außerdem verabschieden sich mit dem Skateshop Titus und dem Lindt-Store zwei Geschäfte aus der Aachener Innenstadt.

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September

Der September steht ganz im Zeichen der Kommunalwahlen und spannender Stichwahlen in der Region. Ein emotionales Highlight ist das Brückenfest auf der A544, die nach monatlicher Sperrung endlich wieder für den Verkehr freigegeben wird.

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Oktober

In Aachen übergibt Sibylle Keupen das Oberbürgermeisteramt offiziell an Michael Ziemons. Sportlich herrscht bei Alemannia Aachen Unruhe durch die Trennung von Trainer Muzzicato. Ebenfalls in der Aachener Soers beginnt der Abriss der markanten Gasballons, was das Stadtbild nachhaltig verändert.

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November

Der November bringt den „ersten“ Schnee in die Eifel und den feierlichen Start in die Karnevalssession. Wirtschaftlich prägen Abschiede und Übernahmen von Traditionsgeschäften wie „Bella Italia“ oder „Listmann“ den Monat. Am Tivoli übernimmt nun Mersad Selimbegovic als neuer Trainer.

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Dezember

Zum Jahresende überwiegen Unsicherheit und Umbruch: Millionenschäden durch Cyberbetrug, die Schließung des Neapco-Werks in Düren und das Aus für Aachens ältesten McDrive sorgen für Aufsehen. Infrastrukturprobleme, Schulschäden und Streit um Pflegeeinrichtungen belasten den Alltag, während politisch in Stolberg mit der Bestätigung der Wahlergebnisse Klarheit geschaffen wird.

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