Dresden. Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu und wir blicken zurück auf ein Jahr voller spannender Ereignisse und emotionaler Momente. Von der Bombensprengung bis zur Bergparade – die Stadt erlebte Höhen und Tiefen. Wir haben einige der ungewöhnlichsten Fotos zusammengesucht.
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Bomben halten die Innenstadt in Atem
Anfang Januar stand noch ein ziemlich großer Rest der Carolabrücke in der Elbe und wollte abgetragen werden. Immer wieder kamen den Arbeitern dabei alte Weltkriegsbomben in die Quere. So auch am 9. Januar, da mussten Teile der Innenstadt evakuiert werden. Das dauerte Stunden, die Entschärfung an sich ging dann ratzfatz.

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DNN-Fotografin Anja Schneider hat den zufriedenen Sprengmeister Thomas Zowalla nach der Entschärfung fotografiert. Die rostige Bombe, die vor ihm liegt, ist 250 Kilogramm schwer und stammt aus Großbritannien. Erst im August brachte Dresden die letzte Bombenevakuierung hinter sich, mittlerweile ist die komplette Brücke verschwunden.
Süß und selten: Der Wickelschwanzskink
Dieser Wickelschwanzskink wurde am 25. Oktober 2024 geboren. Die lebendgebärenden Tiere leben ausschließlich auf den Salomonen im Pazifischen Ozean und zählen in der Zoowelt als Rarität.

Deshalb ist die Freude im Zoo Dresden groß, dass es nach vielen Jahren nun mal wieder Nachwuchs gab. Ausgewachsene Wickelschwanzskinke können 50 Zentimeter lang werden, das Jungtier hier hatte erst 28 Zentimeter auf der Messlatte. Das Foto hat Anja Schneider im Rahmen der jährlichen Zoo-Inventur Anfang des Jahres geschossen.
Innehalten und Gedenken
Es ist ein Todesfall, der nicht nur die Kollegen der Polizeidirektion Dresden, sondern auch die Gesellschaft erschüttert hat. Der Polizist Maximilian Stoppa wurde im Januar in Lauchhammer von einem Autodieb auf der Flucht überfahren und tödlich verletzt.
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Seine Familie entschied sich dafür, ihre Trauer, den Namen und das Bild des Verstorbenen mit der Öffentlichkeit zu teilen. In einem Gedenkgottesdienst nahmen mehr als 1000 Kollegen Abschied, marschierten anschließend in Trauer durch die Stadt. Der Verdächtige ist im Sommer in Cottbus wegen Mordes angeklagt worden, die Verhandlung steht noch aus.
Ein Schiff fährt über die Elbe
Ein Schiff der Sächsischen Dampfschifffahrt passiert die Carolabrücke – viele Jahre lang war dies ein gänzlich unspektakulärer Vorgang, vergangenen Januar aber hatte die Nachricht besonderes Gewicht. Erstmals seit dem Brückeneinsturz am 11. September 2024 konnte wieder ein Schiff die Unglücksstelle regulär passieren (illegal hatten bereits zwei Segler die Passage gemacht).

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Bei trübem Wetter hielt Agenturfotograf Robert Michael den historischen und lang ersehnten Moment fest.
Schwarzgelb siegt im Derby
Im Februar 2025 sah die SGD-Welt noch anders aus. Man spielte in der 3. Liga und hatte den Aufstieg fest im Blick. Zusätzliches Feuer verlieh der Mannschaft der Derbysieg gegen Erzgebirge Aue – da kann man schon mal in die Luft springen vor Freude.

Den Jubelhopser von Dominik Kother (rechts) am ersten Februarwochenende hielt DNN-Fotograf Steffen Manig fest.
Auch die DSC-Damen jubeln
Grund zum Jubeln gab es im März für die Volleyballerinnen des Dresdner SC. Die Mannschaft um Trainer Alexander Waibl holte sich im Spiel gegen Münster den Pokal.
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Wiederholen wird sich das Spektakel im kommenden Jahr nicht. Das DSC-Team flog im Dezember gegen den VfB Suhl aus dem DVV-Pokal.
Erlkönige im April
Etwas ratlos scheint sich der Polizist im Bild den Kopf zu kratzen. Vor ihm stehen zwei abgedeckte Autos auf der Radeburger Straße. Aufgenommen hat die Szene Finn Becker. Was war passiert?

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Eigentlich war es ein harmloser Auffahrunfall, der da am 10. April passiert ist. Die Fahrer jedoch stiegen aus und deckten ihre Autos schnell ab. Offenbar handelte es sich um Prototypen von Audi, sogenannte Erlkönige.
Ein Schrei von der Titelseite
Kraftvoll brüllte Eislöwe Sebastian Gorcik Ende April von der Titelseite der DNN-Printausgabe. Sein Team hatte etwas Unerhörtes geschafft: Den Aufstieg in die DEL, den die Cracks erst hüpfend auf dem Eis und einen Tag später feiernd in der Stadt bejubelten.

Leider hat sich die Euphorie mittlerweile gelegt. Die Eislöwen konnten bisher nur wenige Spiele für sich entscheiden und besetzen mit Abstand den letzten Tabellenplatz in der DEL. Aufstiegstrainer Niklas Sundblad musste seinen Posten bereits räumen.
Schafidylle in der Stadt
Wer regelmäßig an den Elbwiesen unterwegs ist, kennt Steffen Vogel und seine Herde Schafe. Sie schaffen ein bisschen dörfliche Idylle in der regen Stadt. Im Mai ging der 66-Jährige in den Ruhestand.
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Doch das ist nicht das Ende. Den Mäh-Job hat nun der erst 24 Jahre alte Eric Fischer. Die rund 600 Schwarzkopf- und Suffolkschafe werden seither von ihm betreut. Die Tiere übernehmen übrigens eine wichtige Funktion bei der Pflege des Elbwiesen.
Die ganze Stadt feiert
Gefühlt die ganze Stadt feiert in Schwarzgelb, wenn Dynamo Dresden (mal wieder) die Liga nach oben wechselt. Im Mai war es so weit, die SGD schaffte im dritten Anlauf den Aufstieg in die 2. Bundesliga.

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Wichtig zu bemerken: Das Ganze ging diesmal ohne große Krawalle ab. Da hatte die Stadt im Mai 2021 schon ganz andere Erfahrungen gemacht.
Zukunftspläne für die alte Operette verpuffen
Lange wurde geredet, was mit dem leerstehenden Gebäude der ehemaligen Staatsoperette in Leuben passieren sollte. Im Juni lösten sich alle Pläne und Fantasien in Asche auf. Nachdem Kinder im Gebäude gezündelt hatten, brannte der Komplex teilweise nieder. Ein Foto von Roland Halkasch hält das Ausmaß des Schadens fest.

Mittlerweile ist klar, dass ein Abriss die einzige verbliebenen Option ist. Engagierte Dresdner erhoben unterdessen Vorwürfe, die Stadt habe das Gebäude nicht ausreichend gegen Eindringlinge und Vandalismus gesichert.
Haufenweise Erdbeeren am Straßenrand
Wer macht den sowas? Das fragte sich unsere Redakteurin Madeleine Arndt und in der Folge auch viele Leser, als sie dieses Foto sahen: Hunderte Kilo weggekippter Erdbeeren am Waldrand, dazwischen noch Plastikreste von Verpackungen.
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Eine Recherche später war klar: Ein Obstbaubetrieb aus Borthen hatte die Früchtchen im Juni einfach am Waldrand abgeladen. Sie seien nicht mehr vermarktbar gewesen. So richtig in Ordnung war das nicht, so richtig verboten aber auch nicht. Nach einigem hin und her verdonnerte der Staatsbetrieb Immobilien- und Baumanagement den Verursacher immerhin dazu, den Plastikmüll wieder einzusammeln.
Motocross im Zentrum
Spektakulärer Salto vor historischer Kulisse: Ebenfalls im Juni warben die Artisten der „Night of the Jumps“ an der Frauenkirche für ihre Motocross-Veranstaltung, die einige Tage später im Harbig-Stadion stattfand.

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Ein großes X am Postplatz
Wenn der Postplatz komplett gesperrt ist, wirbelt das den Dresdner Verkehr gehörig durcheinander – und das nicht erst, seit die Carolabrücke nicht mehr existiert. Dementsprechend machen es sich die Verantwortlichen nicht leicht, eine solche Maßnahme anzuordnen.

Für den Einbau eines neuen Gleiskreuzes am Knotenpunkt war eine Vollsperrung im Juni aber unumgänglich. In Rekordzeit brachten die DVB den 46 mal 32 Meter großen Stahlkoloss mit 60 Tonnen Gesamtgewicht an Ort und Stelle an. Seither rollen wieder Bahnen, Busse und Autoverkehr ungestört über die Kreuzung im Zentrum.
Noch ein trockener Sommer
Auch diesen Sommer hat es in Dresden recht wenig geregnet, die Elbe zog sich in ihrem Flussbett zusammen, dafür war plötzlich sonst vom Wasser bedeckter Schrott zu sehen. Komplett ausgetrocknet präsentierte sich einige Zeit lang auch die Prießnitz. Fotografin Anja Schneider hatte sich im Bereich der Mündung umgesehen.
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Was für ein Tor!
Mit einem sensationellen Tor per Fallrückzieher in der Nachspielzeit sicherte der eingewechselte Luca Herrmann der SGD den ersten Sieg in der neuen Zweitliga-Saison. Noah Wedel hat den Moment im Spiel gegen Arminia Bielefeld im August festgehalten.

Die Zuschauer der ARD kürten den Kunstschuss gleich noch zum „Tor des Monats August“. Der 26-Jährige ist der siebte Dynamoprofi mit einer solchen Auszeichnung.
Kunst am Fürstenzug
Performance unterm Fürstenzug: Zur Eröffnung der Ausstellung „William Kentridge: Listen to the Echo“ gab es Anfang September im Dresdner Zentrum eine vielschichtige Prozession, die das historische Bild in ganz anderes Licht tauchte.
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Die Schau an sich betitelte unsere Rezensentin als „Festspiele zugunsten des Weltstars“ – keine Übertreibung. Als krönenden Abschluss führt die Dresdner Philharmonie am 13. und 14. Februar 2026 die zehnte Sinfonie von Schostakowitsch gemeinsam mit Kentridges Film „Oh To Believe In Another World“ auf.
Ein Vor-Ort-Termin, der neidisch macht
Wird der Normalbürger jemals wieder auf den Dresdner Fernsehturm dürfen? Aktuell steht die Wiedereröffnung zwar auf dem Plan, aber es mehren sich doch die Stimmen, die aufgrund der schlechten Haushaltslage einen Verzicht auf das Projekt befürworten.

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Im November hatten DNN-Chefreporter Thomas Baumann-Hartwig und Fotografin Anja Schneider die Chance, auf der Aussichtsplattform einen Sonnenaufgang zu beobachten. Entstanden sind faszinierende Fotos, die die Magie dieses besonderen Ortes widerspiegeln.
Coole Perspektive zur Beleuchtungsprobe
Überlebensgroß wirken die Poller, die den Dresdner Striezelmarkt vor Terroranschlägen schützen sollen, auf diesem Bild von Agenturfotograf Robert Michael. Er wählte diese ungewöhnliche Perspektive, um die Beleuchtungsprobe einzufangen.

Die Organisatoren zählten am Ende 2,2 Millionen Besucher und beginnen jetzt schon mit den Vorbereitungen für kommendes Jahr. Wer noch nicht genug von Weihnachten hat: Einige Dresdner Märkte öffnen noch bis ins neue Jahr hinein.
Was hängt denn da?
So einen Unfall hat die DNN-Redaktion noch nicht gesehen. Zum Glück wurde niemand verletzt, als der Fahrer eines Autotransporters am letzten Novemberwochenende die Höhe einer Brücke über die Leipziger Straße falsch einschätzte.
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Der rote Kleintransporter, den der Lkw obenauf transportierte, krachte gegen die Brücke und blieb oben halb hängen, halb stecken – auf jeden Fall ein ungewöhnlicher Anblick, den Polizeifotograf Roland Halkasch festhielt.
Voll und langersehnt: Bergparade in Dresden
Dresdens Innenstadt ist zur Weihnachtszeit ja immer überlaufen, aber was da am 20. Dezember an Menschen zusammenkam, hatte schon Rekordcharakter. Anlass: Die Bergparade, die nach 14 Jahren Abstinenz erstmals wieder stattfand.

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120.000 Besucher hatten die Veranstalter gezählt. „Das war für mich der absolute Höhepunkt in diesem Jahr“, betonte Wirtschaftsbürgermeister Jan Pratzka. Eine Wiederholung scheint also möglich.
DNN