Beim FBI heißt es offenbar Safety first statt America first! Der Chef der US-Behörde, Kash Patel, hat einen neuen Dienstwagen bekommen und seinen Chevrolet Suburban gegen einen BMW X5 eingetauscht. Das berichtet der Nachrichtensender MS NOW.

Warum legt der Ami sein Leben jetzt in deutsche Hände? Aus dem Umfeld des Nachrichtendienstes heißt es, dass der BMW das Wunsch-Auto von Patel gewesen sei. Er wolle „bei seinen Ausflügen weniger auffallen“ und „Vergeltungsmaßnahmen vermeiden“.

Wollte das FBI bloß Geld sparen?

Ein Sprecher der Behörde bestätigte den Kauf, verwies beim Switch von „made in USA“ zu deutscher Wertarbeit auf angebliche Kostengründe: Der gepanzerte Chevy soll mit rund 480.000 Dollar (umgerechnet circa 410.000 Euro) mehr als doppelt so teuer gewesen sein wie der BMW.

Der Wagen ist geschützt gegen Handfeuerwaffen und Schüsse aus einem AK-47-Sturmgewehr (auch Kalaschnikow genannt)

Der Wagen ist geschützt gegen Handfeuerwaffen und Schüsse aus einem AK-47-Sturmgewehr (auch Kalaschnikow genannt)

Foto: BMW

Panzerung und Verglasung des X5 Protection, der gemäß Schutzklasse zusätzlich VR6 heißt, versprechen laut Hersteller „ein hohes Maß an Sicherheit“, etwa gegen Handfeuerwaffen. Das Sonderfahrzeug biete „zusätzlichen Schutz gegen das weltweit gängigste Sturmgewehr, die AK-47“.

FBI-Chef wollte sich einen neuen Flieger gönnen

Ein anderer Wunsch war dem FBI-Chef kürzlich verwehrt worden: Patel wollte sich auch einen neuen Privatjet auf Steuerzahler-Kosten gönnen. Angesichts der Preisklasse von 90 bis 115 Millionen Dollar (entspricht rund 77 bis 98 Millionen Euro) sagten die Finanzhüter allerdings: No!

Patel gilt als enger Trump-Vertrauter

Patel gilt als enger Trump-Vertrauter

Foto: FBI

Gerüchten zufolge soll das aktuelle Flugzeug Kash Patel zu veraltet sein – aber offenbar nicht veraltet genug, um mit der Gulfstream Privatreisen unternommen zu haben. Ein Untersuchungsausschuss ermittelt aktuell gegen den 45-Jährigen. Der Grund: Patel soll unter anderem zu einem Auftritt seiner Freundin Alexis Wilkins (27) gejettet und mit Kumpels nach Texas geflogen sein.

Der enge Vertraute von US-Präsident Donald Trump (79) steht seit seinem Amtsantritt im Februar 2025 in der Kritik: Patel soll Untergebene anschreien und missliebige Agenten rausgeworfen haben.