1930 geboren, machte Rosemarie Rataiczyk zunächst eine Lehre als technische Zeichnerin, bevor sie an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle Grafik, Malerei und Bildteppichgestaltung studierte. Anschließend gründete sie mit ihrem Mann, dem Maler und Grafiker Werner Rataiczyk (1921–2021) eine Ateliergemeinschaft in der Talstraße 23 in Halle, die sie den Angaben nach über Jahrzehnte betrieb.

Ihr Lebenswerk ist ein bedeutender Teil der Kunst der Halleschen Schule.

Kunstverein Talstrasse e. V.

Der Kunstverein Talstrasse würdigte Rosemarie Rataiczyk, die neben zahlreichen „eindrucksvollen, großformatigen Bildteppichen und Druckgrafiken“ auch ein umfangreiches malerisches Werk hinterlässt. „Ihr Lebenswerk ist ein bedeutender Teil der Kunst der Halleschen Schule, womit sie über ihren Tod hinaus im Gedächtnis der kunstinteressierten Menschen bleiben wird.“

Quelle: MDR KULTUR, Kunstverein Talstrasse e.V., Stadt Halle; redaktionelle Bearbeitung: tmk