Gesunder Start ins neue Jahr

Welches Super-Obst in Johann Lafers Müsli nicht fehlen darf

privatLeonie Autorenprofilvon Leonie Müller

31.12.2025, 09:09 Uhr

31. Dezember 2025 um 09:09 Uhr

Johann Lafer verrät BUNTE.de seine Top-Zutaten für ein gesundes und ausgewogenes Frühstück. Und Spoiler: Die Umsetzung ist kinderleicht.

Abnehmen & gesunde Ernährung“ – zwei Schlagworte, die sich so manch einer zum Jahresanfang auf den Zettel schreibt. Doch bei der Umsetzung, vor allem langfristig, da hapert es dann meist. Nicht aber mit Johann Lafers einfachem, aber super gesundem Müsli. 

Gesunde Ernährung leichtgemacht

Der Sternekoch verzichtet nämlich auf jeglichen Schnick-Schnack und arbeitet vor allem mit dem, was unser normaler Haushalt hergibt. Wer sich etwas Besonders gönnen möchte, dem empfiehlt Johann Lafer dann der Kauf einer bestimmten Power-Beere.

ANZEIGEJohann Lafer hat Tips für gesundes Altern

Longevity“ heißt ein Trend, der in den letzten Jahren immer größer geworden ist. Was sperrig klingt, bedeutet einfach nur eines: Wir wollen alle möglichst alt werden – und zwar schmerzfrei und glücklich. Der Schlüssel dafür: die richtige Ernährung. „Mit dem, was wir unserem Körper Tag für Tag darüber zuführen, können wir immensen Einfluss darauf nehmen, wie es uns geht – jetzt und in den nächsten Jahren und Jahrzehnten“, schreiben Johann Lafer und Dr. Matthias Riedl in ihrem gemeinsamen „Das große Longevity Kochbuch“ (GU, 32 €). 

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„Denn was, wann und wie viel wir essen und trinken, hat maßgeblichen Einfluss darauf, ob alle Prozesse in unserem Körper optimal laufen – von der Energieversorgung über die Entgiftung bis zur Erneuerung der Zellen. Und damit hat es Auswirkungen auf die körperliche Leistungsfähigkeit, die psychische Verfassung und auch darauf, welches Alter wir in Gesundheit erreichen dürfen.“

So viel zur Theorie. BUNTE.de hat Johann Lafer im Interview und will wissen: „Welche Zutaten haben Sie für ein ausgewogenes Frühstück immer Zuhause?“

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"Medical Cuisine - Das große Longevity Kochbuch" (GU, 32 €). Mehr gesunde Anti-Aging-Rezepte für ein genussvolles, langes Leben gibt es hier: „Medical Cuisine – Das große Longevity Kochbuch“ (GU, 32 €). GU Was in einem ausgewogenen Frühstück nicht fehlen darf

Darauf ist Johann Lafers Antwort klar: „Nüsse – und da ist es egal, welche Art von Nüssen –, Haferflocken, Joghurt, gerne Soja, und auf jeden Fall Obst.“ 

Nüsse sind Prototypen einer artgerechten Longevity-Ernährung. Sie punkten mit gesunden Ölen, wertvollen Pflanzenproteinen, Ballaststoffen, Vitaminen (B1, B6 und E), Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen sowie Spurenelemente (Magnesium, Kupfer, Eisen, Kalzium und Selen). Und entgegen vieler Behauptungen müsse man vor den Kalorien nicht zurückschrecken. Studien zeigen, dass Nussesser, obwohl sie beinahe zehn Prozent mehr Kalorien zu sich nehmen, im Schnitt zwei Kilo weniger auf die Waage bringen als Nichtnussesser. Zudem ist ihr Blutdruck niedriger und ihre Blutfettwerte sind besser. Lafers Tipp: Jeden Tag eine kleine Handvoll Nüsse (ca. 25 Gramm).

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Haferflocken Müsli Tipp: 1–2 Esslöffel Leinsamen am Tag, als Topping auf Joghurt, Müsli oder Smoothie. Sie quellen im Magen auf, wodurch sie zu einer guten Sättigung beitragen und Heißhungerattacken vorbeugen. IMAGO / Shotshop Hafer als echtes Superfood

In Lafers Kochbuch ist außerdem zu lesen: „Hafer gilt unter den heimischen Getreidesorten schon länger als Superfood – zu Recht: Er ist der beste Lieferant für den Superballaststoff Betaglukan, der den Blutzucker- und Cholesterinspiegel ebenso senkt wie das Risiko für koronare Herzkrankheiten. In Hafer stecken viele antioxidative Substanzen, die Entzündungen entgegenwirken.“ Die reichlich enthaltenen Vitamine B1 und B6 wirken sich außerdem positiv auf die kognitive Funktion im Alter aus. 

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Für den Frischekick im Hafermüsli sorgen dann am besten dunkle Beeren, sie sind vergleichsweise zuckerarm, ihr Vital- und Ballaststoffgehalt ist zudem groß. Johann Lafer hat einen ganz klaren Beeren-Favoriten: „Am liebsten sind mir Wildheidelbeeren. Sie haben einen sehr hohen Antioxidantienwert, der den von Kulturheidelbeeren oft um das Doppelte oder Dreifache übertrifft. Sie sind ein echtes Superfood, gut für Herz, Gehirn und Darm“, erklärt er BUNTE.de. 

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Heidelbeeren Heidelbeeren sind wahres Superfood. Sie wirken gegen unzählige „Alterskrankheiten“, darunter Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Demenz, Arthritis und Schlaganfall. IMAGO / Imaginechina-Tuchong TV-Koch schwört auf Heidelbeeren in seinem Müsli

Das Problem ist nur: Wildheidelbeeren gibt es nicht ganzjährig. „Ich habe das Glück, dass ich im Herbst eine größere Menge von Freunden aus Österreich bekomme und dann koche ich sie mir mit Birkenzucker ein oder ich friere sie mir ein und mache mir dann später mit Honig einen Kompott daraus, dazu dann einen Joghurt – das schmeckt extrem gut“, so Lafer im Interview. 

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„Meine Oma hat früher, da sieht man mal, wie clever die Menschen damals waren, selbst Heidelbeerschnaps mit einem Obstler vom Nachbarn angesetzt. Und wenn wir Kinder krank waren, das weiß ich bis heute, hat sie uns einen Tee gemacht, aus irgendwelchen gezupften Blättern, und eben diesem Schnaps (natürlich in kleinster Menge). Man wusste also schon damals, dass Wildheidelbeeren echte Wundermittel sind.“

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