Alle Silvester-Entwicklungen im Newsblog
Berlin: Angriffe auf Polizisten – Kugelbombe explodiert
Aktualisiert am 01.01.2026 – 01:44 UhrLesedauer: 14 Min.
Polizeibeamte gehen während der Silvesternacht in Neukölln über eine Straße. (Quelle: Sebastian Gollnow)
An Silvester steht für Polizei und Feuerwehr die einsatzreichste Nacht des Jahres an. In Berlin feiern Tausende am Brandenburger Tor. Alle Entwicklungen im Newsblog.
In Leipzig ist es in der Silvesternacht wieder zu Zwischenfällen und Bränden gekommen. Nicht nur im für Ausschreitungen bekannten Stadtteil Connewitz, sondern auch in der Leipzig Innenstadt gab es diverse Feuer, wie Reporter der Deutschen Presseagentur berichten. Mülleimer brannten.
In den vergangenen Jahren kam es in der Silvesternacht regelmäßig zu Ausschreitungen in Leipzig. Bereits vor dem Jahreswechsel warnte die Polizei, dass nicht nur der Stadtteil Connewitz davon betroffen sein könnte.
Bei einer großen Silvesterparty auf der Ludwigstraße in München haben nach Veranstalterangaben um die 10.000 Menschen in das Jahr 2026 hineingefeiert. Es sei alles ganz friedlich gewesen, sagte Katrin Strauch von der Veranstaltungsagentur Gral. „Es gab keine Zwischenfälle, überhaupt nichts.“
Bei der Party gab es Livemusik und Lichtprojektionen mit Lasertechnik, Feuerwerk durfte in den gesperrten Bereich der privaten Veranstaltung nicht mitgenommen werden. Die Tickets für die Veranstaltung kosteten um die 40 Euro.
Wegen eines Feuerwehreinsatzes sind die Ringbahnlinien S41 und S42 zwischen den Stationen Gesundbrunnen und Westhafen unterbrochen. Zur Umfahrung werden die U-Bahnlinien U8, U6 und U9 empfohlen. Laut einem Feuerwehrsprecher brennt ein Aufsichtshäuschen auf dem Bahnsteig der S-Bahnstation Wedding. Es seien keine Menschen gefährdet. 40 Einsatzkräfte seien vor Ort, um das Feuer löschen.
Erneut ist es in der Silvesternacht in Berlin zu Angriffen auf Polizisten und Sanitäter gekommen. In Neukölln in der Hermannstraße und in Moabit hätten Menschen mit Feuerwerksraketen und Böllern auf Einsatzkräfte geschossen und geworfen, sagte Polizeisprecher Florian Nath. Bei Festnahmen von mutmaßlichen Tätern habe es weitere Angriffe gegeben. Bis um 2 Uhr gab es 300 Festnahmen.
