Mit mehr als vier Kilogramm Heroin im Wert von rund 207.000 Euro ist ein Reisender am Samstag, 20. Dezember, am Bahnhof in Herzogenrath vom Zoll erwischt worden. Der Mann war zuvor per Zug aus den Niederlanden eingereist. Auf Befragen durch die Zöllnerinnen und Zöllner gab der 34-jährige Niederländer an, keine Drogen, Waffen oder größeren Geldbeträge mitzuführen.

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In seinem Koffer fanden die Beamtinnen und Beamten jedoch nicht nur Kleidung, sondern auch insgesamt vier szenetypische Heroinblöcke, die in Cellophanfolie verpackt waren. Zusätzlich hatte der Mann eine Marihuanamühle und mehr als 14 Gramm Marihuana in seiner Jackentasche.

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Für den mutmaßlichen Drogenkurier klickten die Handschellen. Die Beamten eröffneten gegen ihn ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie ein weiteres Strafverfahren, weil zudem der Verdacht besteht, dass der 34-Jährige auch gegen das Konsumcannabisgesetz verstoßen hat. Die Drogen stellten sie sicher. Aktuell ermittelt zuständigkeitshalber die Zollfahndung Essen in dem Fall.