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Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg: Russland überzieht die Ukraine zum Neujahr mit Drohnen-Attacke. Selenskyj hofft trotzdem auf Kriegsende. Der News-Ticker.

Das Wichtigste in
diesem News-Ticker

  1. Kiew nennt Russlands „Beweise“ für angeblichen Angriff auf Putin-Villa Fake„,“position“:“1″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“56″}}“>Kiew nennt Russlands „Beweise“ für angeblichen Angriff auf Putin-Villa Fake – Der ukrainische Auslandsgeheimdienst sprach von gefälschten Karten und Fakes.
  2. Drohnen-Einheit meldet Schlag gegen Putins Infrastruktur„,“position“:“2″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“56″}}“>Kiews Drohnen-Einheit meldet Schlag gegen Putins Infrastruktur – In den russisch besetzten Gebieten der Regionen Donezk, Luhansk und Saporischschja sowie auf der Krim.
  3. Video nach angeblichem Angriff auf Putin-Villa„,“position“:“3″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“56″}}“>Russland veröffentlicht Video nach angeblichem Angriff auf Putin-Villa – Erstmals veröffentlicht Moskau einen möglichen Beweis für den angeblichen Angriff, den Kiew bestreitet.

Update, 8:19 Uhr: Gezielte Offensive auf Russlands Wirtschaft: In der Silvesternacht hat die Ukraine ein strategisches Treibstofflager in der russischen Region Jaroslawl nordöstlich von Moskau mit Drohnen angegriffen und in Brand gesetzt. Das Terminal „Temp“ in der Stadt Rybinsk gehört laut dem ukrainischen Geheimdienst SBU zu den strategischen Reserven Russlands im Ukraine-Krieg und liegt mehr als 800 Kilometer von der Ukraine entfernt. „Der SBU unterbricht mit chirurgischer Präzision weiterhin die Lieferketten russischer Erdölprodukte sowohl ins Ausland als auch an die Truppen, die die Ukraine angreifen“, sagte ein Geheimdienstmitarbeiter der Agentur Ukrinform. Die ukrainischen Streitkräfte greifen seit Monaten die zur Finanzierung des Ukraine-Kriegs wichtige Ölindustrie Russlands an und treffen damit die russische Wirtschaft empfindlich.

Wladimir Putin und Wolodymyr Selenskyj vor einem Mörser der ukrainischen Armee.Kiew weist Russlands „Beweise“ für angeblichen Angriff auf Putin-Villa als Fake zurück. (Symbolbild) © Madeleine Kelly/ANNA MONEYMAKER/MIKHAIL METZEL/dpa/AFP (Montage)Lage an Ukraine-Front: Russland nimmt Odessa und Luzk unter Beschuss

Update, 7:21 Uhr: An der Front des Ukraine-Kriegs hat Russland aktuell seine systematischen Attacken auf zivile Infrastruktur der Verteidiger fortgesetzt. So startete die Putin-Armee zum Jahreswechsel eine Drohnen-Offensive gegen mehrere ukrainische Regionen und traf dabei die Energieinfrastruktur in der Oblast Odessa sowie die westukrainische Stadt Luzk. Die Attacken erfolgten nur wenige Minuten vor dem Neujahr und führten zu Bränden an kritischen Versorgungsanlagen. „Das ist die Art von Feuer, die wir in unserem Luzk zu Neujahr haben – anstelle von festlichen Lichtern“, sagte Bürgermeister Ihor Polishchuk laut dem Kyiv Independent.

Ukraine-Krieg aktuell: Selenskyj glaubt an Ende von Russlands Angriffskrieg – Putin spricht von Sieg

Update, 6:46 Uhr: In seiner Neujahrsansprache ist Kremlchef Wladimir Putin von einem „Sieg“ Russlands in der Ukraine ausgegangen. In seiner traditionellen Fernsehansprache wandte sich Putin laut der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch an die russischen Soldaten, die an der sogenannten Spezialoperation seit Februar 2022 in der Ukraine beteiligt sind. „Wir glauben an Sie und an unseren Sieg“, sagte Putin. Die Truppen würden für „ihr Heimatland, die Wahrheit und Gerechtigkeit“ kämpfen.

Transparenzhinweis

Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Update, 1. Januar, 6:03 Uhr: Die Kämpfe an der Front gehen weiter, dennoch glaubt Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj weiter an ein Ende von Russlands Angriffskrieg. Man sei „zehn Prozent“ von einem Friedensabkommen entfernt, allerdings sind seinen Angaben nach die wichtigsten Fragen noch offen. „Das Friedensabkommen ist zu 90 Prozent fertig. Zehn Prozent bleiben“, sagte er in seiner Silvesteransprache. Sein Land wolle ein Ende des Krieges, aber nicht „um jeden Preis“, fügte er hinzu. Ein Abkommen müsse starke Sicherheitsgarantien beinhalten, um Russland von einer erneuten Invasion abzuhalten. Wenige Stunden später griff Russland das Land wieder massiv mit Drohnen an.

Kiew nennt Russlands „Beweise“ für angeblichen Angriff auf Putin-Villa Fake

Update, 16:55 Uhr: Kiew reagiert auf Russlands angebliche Beweise für die Behauptung, die Ukraine habe Putins Residenz angegriffen: Der ukrainische Auslandsgeheimdienst sprach von gefälschten Karten und Fakes der russischen Seite. Nach ukrainischen Medienberichten sah der Geheimdienst in Kiew darin den Beginn einer russischen Informationskampagne, um die Bemühungen der Ukraine und der USA für einen Friedensplan zu torpedieren. 

Ukraine-Krieg aktuell: Kiews Sicherheitsdienst meldet Angriff auf Ölspeicher

Update, 15:18 Uhr: Der ukrainische Sicherheitsdienst hat in der Nacht zu Mittwoch im Ukraine-Krieg einen Ölspeicher in der russischen Region Jaroslawl angegriffen. Das berichtet Ukrainska Pravda unter Berufung auf eine Quelle im Sicherheitsdienst. Den Quellen zufolge ist das Öllager Teil des staatlichen Reservesystems Russlands und für die Lagerung großer Mengen an Kraftstoff vorgesehen. Bereits zuvor hatte der Telegram-Kanal Astra berichtet, dass Anwohner Explosionen gemeldet hätten – Augenzeugen hätten später angegeben, dass Tanks brennen.

Kiews Drohnen-Einheit meldet Schlag gegen Putins Infrastruktur

Update, 14:42 Uhr: Ukrainische Drohnen-Einheiten sollen mehrere Militär- und Infrastruktureinrichtungen in den russisch besetzten Gebieten der Regionen Donezk, Luhansk und Saporischschja sowie auf der Krim angegriffen haben. Das berichtet der Chef der ukrainischen Drohnentruppen, Robert „Madjar“ Browdi, auf Facebook. Demnach seien zwölf Obejkte getroffen worden – darunter das Tanklager „Rowenki“ in der Region Luhansk.

Aktuelle Lage an der Front im Ukraine-Krieg: Kiews Truppen weisen russischen Bericht zurück

Update, 13:51 Uhr: Ukrainische Streitkräfte weisen die russische Darstellung einer Einnahme der Stadt Rodynske in der Region Donezk zurück: Die Stadt stehe nach wie vor unter ukrainischer Kontrolle. Laut Ukrinform veröffentlichte eine ukrainische Brigade auf Telegram Aufnahmen, die in der Stadt eine ukrainische Flagge zeigen sollen. „Russische Soldaten, denen es gelingt, in die Stadt einzudringen, werden aufgespürt und mit allen verfügbaren Mitteln vernichtet. Die Kampfhandlungen dauern rund um die Uhr an“, heißt es in dem Bericht.

Ukraine-Krieg aktuell: Stromausfall in Odessa nach russischen Angriffen

Update, 13:17 Uhr: Russische Angriffe im Ukraine-Krieg auf die Region Odessa haben nach Angaben des ukrainischen Energieministeriums die Stromversorgung für mehr als 170.000 Verbraucher lahmgelegt. Wie Reuters das Ministerium zitiert, seien Notfallreparaturen im Gange.

Russland veröffentlicht Video nach angeblichem Angriff auf Putin-Villa

Update, 11:49 Uhr: Moskau hat nach dem angeblichen Angriff Kiews auf eine Residenz von Russlands Machthaber Wladimir Putin erstmals mögliche Beweise präsentiert – darunter Reste einer mutmaßlich ukrainischen Drohne. „Der Terroranschlag des Kiewer Regimes war zielgerichtet, sorgfältig geplant und erfolgte in mehreren Stufen“, sagte der Chef der Luftabwehrraketentruppen der russischen Luft- und Raumfahrtstreitkräfte, Alexander Romanenkow, in Moskau. 

In einem vom Verteidigungsministerium veröffentlichten Video listete der Generalmajor unter anderem Orte, genaue Uhrzeiten und Flugrouten einzelner Drohnen in der Nacht auf den 29. Dezember auf. Das Ministerium veröffentlichte zudem ein Video, auf dem ein Uniformierter in einem Wald und Fragmente einer angeblich ukrainischen Drohne zu sehen sind. 

Russland-Generalstabschef: Putin ordnet Ausweitung von „Pufferzone“ an

Update, 10:48 Uhr: Nach Angaben von Russlands oberstem General hat Kremlchef Wladimir Putin angeordnet, dass die russischen Streitkräfte im neuen Jahr die Ausweitung der von Russland benannten „Pufferzone“ vorantreiben sollen. Laut Bericht der Nachrichtenagentur Reuters sagte Generalstabschef Valery Gerasimov: Putin habe die Erweiterung der Pufferzone in den ukrainischen Regionen Sumy und Charkiw nahe der russischen Grenze bis 2026 angeordnet.

Die Äußerungen des Generalstabschefs erfolgen auf Moskaus Vergeltungsdrohung für den angeblichen ukrainischen Angriff auf Putins Residenz. Die Ukraine bestreitet den Angriff. Auch Moskaus „Pufferzone“ weist Kiew zurück und bezeichnete sie als Vorwand Russlands für ein tieferes Eindringen in ukrainisches Territorium.

Ukraine-Krieg aktuell: Russland nimmt Energieinfrastruktur in Odessa ins Visier

Update, 10:08 Uhr: Bei den Angriffen auf Odessa in der Nacht zu Mittwoch soll Russland erneut Energieinfrastruktur ins Visier genommen haben. Zwei Energieanlagen wurden dabei getroffen, wie der Pressedienst des betroffenen Unternehmens DTEK meldet. Laut Ukrainska Pravda berichtet das Energieunternehmen von erheblichen Schäden an den Anlagen. Teile der Region sind infolge der aktuellen russischen Angriffe im Ukraine-Krieg ohne Strom, Wasser und Heizung. Allein im Dezember habe Russland zehn Umspannwerke in der Region Odessa schwer beschädigt, heißt es in dem Bericht.

Aktuelle Verluste Russlands im Ukraine-Krieg: Kiew spricht von 1.000 Soldaten an einem Tag

Update, 9:03 Uhr: Der ukrainische Generalstab hat die neuen Verluste im Ukraine-Krieg veröffentlicht. Demnach hat Russland binnen 24 Stunden 1.000 Soldaten sowie 33 Artilleriesysteme und fünf Panzer verloren. Die Gesamtverluste seit Kriegsbeginn belaufen sich nach ukrainischen Angaben auf mehr als 1,2 Millionen Soldaten. Unabhängig überprüfen lassen sich die Angaben nicht.

  • Soldaten: 1.207.910 (+1000 zum Vortag)
  • Drohnen: 97.684 (+552)
  • Artilleriesysteme: 35.642 (+33)
  • Panzer: 11.481 (+4)

Ringen um Ende vom Ukraine-Krieg: Frankreich und England erwägen Bodentruppen

Update, 7:29 Uhr: Mehrere europäische Staaten haben offenbar Pläne für die Absicherung eines möglichen Waffenstillstands in der Ukraine ausgearbeitet. In den ersten sechs Monaten könnten „10.000 bis 15.000“ Soldaten aus europäischen Staaten entsandt werden, zitierte die Welt aus Diplomatenkreisen in Brüssel. Dem Bericht zufolge sind vor allem Frankreich und Großbritannien bereit, sogenannte robuste Sicherheitsgarantien abzugeben und notfalls auch ohne ein Mandat der Vereinten Nationen oder der Europäischen Union an der Überwachung eines möglichen Waffenstillstands zu beteiligen, hieß es. Eine deutsche Beteiligung wurde in dem Bericht nicht erwähnt.

Ukraine-Krieg aktuell: Russland greift Odessa an

Update, 31. Dezember, 6:05 Uhr: Die Ukraine und Russland haben sich in der Nacht wieder gegenseitig mit Raketen angegriffen. Die russische Armee bombardierte vor allem die Region Odessa am Schwarzen Meer mit zahlreichen Drohnen. Dabei seien zwei mehrstöckige Wohngebäude und die Infrastruktur getroffen und beschädigt worden, vier Menschen, unter ihnen drei Kinder, seien verletzt worden, teilte die Militärverwaltung auf Telegram laut ukrainischen Medien mit. Unterdessen griff die Ukraine Medienberichten zufolge in der südrussischen Region Krasnodar eine Ölraffinerie im Hafen Tuapse am Schwarzen Meer an. Auch aus der Region um Moskau wurden Einschläge gemeldet.

Selenskyj sieht Teile vom Ukraine-Frieden in finalen Schritten – Massiver Stromausfall nahe Moskau

Update, 19:52 Uhr: In einer Online-Pressekonferenz gab der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj laut der ukrainischen Nachrichtenseite Ukrainska Pravda an, einige Dokumente aus den Verhandlungen zum Ukraine-Frieden seien bereits im Januar 2026 bereit zum Unterzeichnen. Nun komme es auf die „Bereitschaft“ der Vertragsparteien an. Selenskyj nannte keine Details dazu, welche Dokumente gemeint sind.

In den Dokumenten zum wirtschaftlichen Wiederaufbau der Ukraine nach Kriegsende stehe für US-Präsident Donald Trump wohl der Jobmarkt an erster Stelle, so Selenskyj weiter. In den USA wünsche man sich wohl, das Gehalt zu verdreifachen. Laut Angaben des ukrainischen Präsidenten in der Online-Pressekonferenz soll Trump der Ukraine weitere Luftverteidigungssysteme versprochen haben.