Nach der Feuerwehr Braunschweig hat auch die Polizei ein Silvester-Fazit gezogen – und das deckt sich mit dem der Kollegen.

Denn auch aus polizeilicher Sicht verlief die zurückliegende Silvester-Nacht weitgehend friedlich. Wenn auch nicht ganz…

Braunschweig: Ärger vorm Schloss

Denn einmal mehr war ein Gefahren-Hotspot rund um den Jahreswechsel der Schlossplatz. Zwischen 23 und 1 Uhr seien hier Hunderte Leute gewesen, um ordentlich zu feiern, schreibt die Polizei Braunschweig am Donnerstagvormittag (1. Januar). Sie spricht von einer „starken Frequentierung“.

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Aus der Masse heraus seien dann vereinzelt Schüsse abgegeben worden – aus Schreckschusspistolen. Außerdem schossen einige Unverbesserliche Feuerwerk auf unbeteiligte Personen. Allerdings habe die Polizei schnell eingegriffen und dadurch Schlimmeres verhindert – vor einigen Jahren waren hier zwei Menschen durch Pyrotechnik schwer an den Augen verletzt worden.

Diesmal schnappte die Polizei die Tatverdächtigen direkt vor Ort und erteilte ihnen Platzverweise. Immerhin rund 50 Stück waren es. Außerdem haben die Beamten nach eigenen Angaben rund zwei Dutzend Verstöße gegen das Waffen- oder Sprengstoffgesetz festgestellt und zur Anzeige gebracht. Für eine „einstellige Anzahl an Personen“ endete die Silvester-Nacht unbequem – nämlich in Polizei-Gewahrsam.

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Dennoch zieht Polizei-Einsatzleiter Markus Glomb ein vergleichsweise positives Fazit der Silvester-Nacht in Braunschweig. Es habe „keine herausragenden Ereignisse“ gegeben. Und: „Trotz einiger Verstöße gegen das Sprengstoff- und Waffengesetz sowie einiger Körperverletzungsdelikte war es ein vergleichsweise ruhiger Einsatzverlauf ohne verletzte Einsatzkräfte bei Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst.“