Vielleicht haben Sie gelesen, was mein Kollege zum Thema Neujahrsvorsätze meint. Diese scheitern oft, weil man sich einfach zu viel vornimmt. Mehr Sport, nicht mehr rauchen, gesünder essen – da müsste man ja praktisch sein ganzes Leben ändern. Warum nicht mal eine Nummer kleiner anfangen? Ein Bierchen zum Feierabend ja, aber unter der Woche gerne alkoholfrei, das könnte doch tatsächlich klappen.
Oder nehmen wir unsere technisierte Welt. Wie oft funktioniert einfach etwas nicht, wie das Teilen des Bildschirms in einer Konferenz mit den Kolleginnen und Kollegen. Da könnte man sich vornehmen, das einfach konsequent vorher auszuprobieren. Das hätte vielleicht auch jenem Augsburger Kino gutgetan, das am Silvesterabend die Besucherinnen und Besucher wieder nach Hause schicken musste, nachdem es mit der Übertragung des Konzerts der Berliner Philharmoniker technisch einfach nicht klappen wollte.
Aber auch in der realen Welt sind kleine Ziele oftmals der bessere Ratschlag. Wie wäre es damit, in diesem Jahr endlich den Keller oder den Speicher aufzuräumen? Das ist ratsam, solange man sich noch einen Weg bis in die hinterste Ecke bahnen kann. Ich zumindest habe das fest vor für 2026. Das hatte sich übrigens auch mein Kollege vorgenommen. Mit dem Ergebnis, dass er am Ende einfach ein weiteres Regal gekauft hat. Auch eine Lösung.
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Jana Tallevi
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