Einschränkungen im Verkehr

Bushaltestellen am S-Bahnhof Pieschen bald barrierefrei

Die Stadt lässt den Leisniger Platz vor dem S-Bahnhof Dresden-Pieschen für Fußgänger, Radfahrer und Menschen mit Behinderung modernisieren. Währenddessen kommt es zu Einschränkungen.

Dresden. Die Bushaltestellen am S-Bahnhof Dresden-Pieschen werden barrierefrei. Wie die Stadt mitteilt, finden die Arbeiten dafür am Leisniger Platz zwischen 5. Januar und 29. Mai statt. Fußgänger können sich zudem künftig über zwei Querungsstellen freuen und auch für Radfahrer soll sich die Situation vor Ort verbessern.

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Halbseitige Sperrung während Bauphasen

Allerdings kommt es während der Bauarbeiten zu Einschränkungen im Verkehr. Die Fahrbahn sowie der südliche Fußweg sind halbseitig gesperrt, eine Ampel regelt den Verkehr in beiden Richtungen. Der Zugang zu den Bahnsteigen auf dem nördlichen Fußweg sowie die Zufahrt im Bereich des Asia-Imbisses bleiben frei. Der Anschluss an die Busse und Bahnen der DVB bleiben bestehen.

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Die Kosten des Projekts trägt die Stadt Dresden. Sie liegen laut deren Angaben bei rund 670.000 Euro. Die zwei Querungsstellen für den Fußverkehr sind Teil der vom Stadtrat beschlossenen Fußverkehrsstrategie, die Verbesserungen für den Radverkehr erfolgen im Rahmen des vom Stadtrat beschlossenen Radverkehrskonzepts.

„Dieses Projekt ist schon lange überfällig. Die Bevölkerung in Pieschen wünscht sich schon seit Jahren eine Verbesserung der Verkehrssituation am S-Bahnhof. Mit mehreren Buslinien und täglich 9.000 Fahrzeugen ist der S-Bahnhof ein verkehrliches Nadelöhr“, erklärte SPD-Stadtrat Stefan Engel. Schon 2017 gab es eine Petition und 2018 hatte der damalige Ortsbeirat Pieschen auf Vorschlag der SPD eine sichere Querung gefordert. „Vor allem der Schülerverkehr profitiert von der erhöhten Verkehrssicherheit. Das Hinhalten und Vertrösten hat nun endlich ein Ende. Der jahrelange Druck hat sich gelohnt. Aus dem angekündigten Baubeginn 2022 wurde schlussendlich 2026.“ Bei der Abstimmung zwischen Stadtverwaltung und den kommunalen Unternehmen sei noch gehörig Luft nach oben, so Engel. „Ich hätte eine Ausführung mit Zebrastreifen bevorzugt, doch laut Verwaltung lassen die geltenden Regelwerke dies angeblich nicht zu.“

DNN