Technologie für Menschen mit Behinderung
Sozialstiftung fördert Projekt in Nordkirchen


Marco Schmitz (r), Vorsitzender des Stiftungsrats, erklärt, dass die geförderten Projekte Menschen mit Behinderung helfen sollen (Archivbild). © picture alliance/dpa

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Die Sozialstiftung NRW hat in diesem Jahr 96 soziale Projekte mit insgesamt 25 Millionen Euro gefördert. Ein Teil der Mittel fließt auch nach Nordkirchen. Dort ist eine Einrichtung an einem landesweiten Verbundprojekt zur Erprobung Assistiver Technik beteiligt. Das teilte die Stiftung am Montag (29. Dezember) in Düsseldorf mit.

Unterstützung im Wohnraum

„Wir haben 2025 vor allem die Erforschung assistiver Technik vorangebracht, die Menschen mit Behinderung mehr Teilhabe und Eigenständigkeit ermöglicht“, erklärte der Vorsitzende des Stiftungsrates, Marco Schmitz. Im Rahmen des Projekts „Assistive Technik im Wohnen in der Eingliederungshilfe“ werden neue technische Lösungen in Einrichtungen von zehn Trägern der Freien Wohlfahrtspflege getestet, unter anderem in Nordkirchen. Mit 1,75 Millionen Euro unterstützt die Sozialstiftung dabei unter anderem Sprachassistenzsysteme sowie Sensoren zur Messung von Vitalfunktionen.

Weitere Fördermittel gingen in Projekte zum Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet. Dazu zählt etwa „SafeSurf“ des Caritasverbandes Köln mit Workshops zu Cyber-Mobbing und Cyber-Grooming. Zudem wird das Modellprojekt „Tesdigo“ gefördert, das Grundschulkinder im kritischen Umgang mit sozialen Medien schult. Ein neues Förderthema ist das Projekt „Sternenkinder NRW“, das Familien nach dem Verlust eines Kindes begleitet. Die Sozialstiftung NRW besteht seit 1974 und finanziert sich aus Spielbank- sowie Lotterieerlösen des Landes.