In Berlin wurde erneut ein Bus der Stadtmission angezündet. Wie die Berliner Stadtmission am Donnerstag – dem Neujahrstag – auf Instagram mitteilte, wurde ein dritter Kältebus angezündet.
Ein Mitarbeiter der Stadtmission und die Sicherheitsfirma hätten dabei einen Mann auf frischer Tat ertappt und an die Polizei übergeben. Die Kriminalpolizei ermittele nun in dem Fall. Ein Sprecher des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) bestätigte die Festnahme.
Stadtmission: Viele Spenden nach Brand bei Kältebus
Mit Feuerlöschern gelang es Mitarbeitenden der Stadtmission, den Brand zu löschen. Allerdings ist der Bus durch das Feuer fahruntauglich. Vergangene Woche zündeten Unbekannte in Moabit einen Kältebus der Stadtmission an. Ein Zeuge beobachtete, wie eine bislang unbekannte Person an der Seydlitzstraße bei den Kältebussen des Vereines stand, von denen einer kurz darauf in Flammen aufging.
Der Zeuge alarmierte umgehend die Feuerwehr, die den Brand vollständig löschte. Der Wagen brannte im vorderen Bereich beinahe vollständig aus. Ein zweiter, daneben parkender Bus wurde ebenfalls durch das Feuer beschädigt. Ob es sich bei den beiden Taten um denselben Verdächtigen handelt, ist unklar.
Nach dem ersten Brandanschlag auf einen Kältebus hatte die Stadtmission dringend um Spenden gebeten. Seitdem seien zahlreiche Spenden eingegangen. „Wer auch immer aus welchem Grund meinte, unseren Kältebus anzünden zu müssen, die letzte 24 Stunden haben gezeigt, dass die Solidarität in Berlin und darüber hinaus größer als das ist“, so die Stadtmission in einem Beitrag auf Instagram.