1. Startseite
  2. Politik

DruckenTeilen

Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg: Selenskyj hofft auf schnelle Ergebnisse bei den Verhandlungen. Russlands Verluste steigen weiter. Der News-Ticker.

Das Wichtigste in
diesem News-Ticker

  1. Ukraine-Verhandlungen gehen weiter“,“position“:“1″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“27″}}“>Ukraine-Verhandlungen gehen weiter – Am Samstag Treffen von Vertretern der EU und NATO.
  2. Ukraine dementiert angeblichen Silvester-Angriff„,“position“:“2″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“27″}}“>Ukraine dementiert angeblichen Silvester-Angriff – Russland versuche, die Verhandlungen zum Ukraine-Krieg zu torpedieren.
  3. Verluste im Ukraine-Krieg steigen“,“position“:“3″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“27″}}“>Russlands Verluste im Ukraine-Krieg steigen – Die Truppen von Wladimir Putin verlieren mehr als 900 Soldaten.

Kiew/Moskau – Nach fast vier Jahren Ukraine-Krieg ist die Front noch immer über hunderte Kilometer festgefahren. Zumindest größtenteils: nach Angaben des Analyseteams Deepstate, das dem ukrainischen Militär nahesteht, hat Russland im abgelaufenen Jahr insgesamt 4336 Quadratkilometer in der Ukraine erobert. Das entspricht 0,72 Prozent der Gesamtfläche des Landes. Seit Januar 2023 konnten die Truppen von Wladimir Putin demnach 7463 Quadratkilometer besetzen.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj drängt derweil weiter auf Verhandlungen – wie auch US-Präsident Donald Trump. In den kommenden Tagen soll es zu weiteren Gesprächen zwischen US-Amerikanern, Europäern und NATO-Vertretern kommen, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet.

Transparenzhinweis

Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Ukraine-Verhandlungen gehen weiter

„Das Wichtigste sind die Sicherheitsgarantien für die Ukraine“, sagte Selenskyj in einer Videobotschaft vom Donnerstag (1. Januar). „Politisch ist fast alles vorbereitet, und es ist wichtig, jedes Detail zu klären, wie die Garantien in der Luft, zu Lande und zu Wasser funktionieren werden, wenn es uns gelingt, den Krieg zu beenden“, führte er aus. Russland weigert sich bislang, sich auf einen Waffenstillstand einzulassen.

Beim Treffen der nationalen Sicherheitsberater an diesem Samstag (3. Januar) in Kiew hätten 15 Länder, Vertreter der EU und der NATO ihre Teilnahme zugesagt. Das amerikanische Team werde online zugeschaltet, sagte Selenskyj. Am 5. Januar solle es Gespräche auf Ebene der Generalstabschefs geben, gefolgt von einem Gipfel der „Koalition der Willigen“ am Dienstag (6. Januar). Die Ukraine bereite sich auf ein produktives Treffen vor, sagte Selenskyj.

Ukrainekrieg - KostjantyniwkaDer ukrainische Generalstab meldet massive russische Verluste. Nach fast vier Jahren toben die Kämpfe im Ukraine noch immer – wie etwa im ostukrainischen Kostjantyniwka. (Archivfoto) © Oleg Petrasiuk/Ukrainian 24th Mechanized brigade/dpa

Selenskyj berichtete auch von einem Besuch seines Chefunterhändlers Rustem Umjerow in der Türkei, der das Ziel hatte, die Gefangenenaustausche wieder aufzunehmen. „Wir brauchen diese Unterstützung, um unsere Ukrainer aus russischer Gefangenschaft nach Hause zu holen“, sagte Selenskyj. Nach viel Aktivität 2025 seien die Austausche zuletzt zum Erliegen gekommen.

Ukraine dementiert angeblichen Silvester-Angriff

Die Ukraine dementierte zudem einen mutmaßlichen Angriff auf ein russisches Hotel in der Silvesternacht. „Die ukrainischen Verteidigungskräfte halten sich an das humanitäre Völkerrecht und führen ausschließlich Angriffe gegen militärische Ziele des Feindes, Einrichtungen des russischen Brennstoff- und Energiesektors und andere legitime Ziele durch, mit dem Ziel, das militärische Potenzial des Aggressorstaates zu verringern“, zitiert die Ukrainska Pravda einen Militärsprecher der Ukraine. Dies sei ein weiterer Versuch, den Verlauf der Friedensgespräche zu beeinflussen.

Russland warf der ukrainischen Armee einen Angriff auf ein Hotel auf einer Halbinsel in dem von Russland kontrollierten Teil der südukrainischen Region Cherson vor. Der von Russland eingesetzte Gouverneur von Cherson, Wladimir Saldo, sprach im Onlinedienst Telegram von mindestens 24 Toten und „Dutzenden“ Verletzten. Die Angaben lassen sich unabhängig nicht überprüfen; online kursieren Fotos, die das ausgebrannte Hotel zeigen sollen – allerdings ist nicht klar, von wann diese Fotos stammen.

Ukraine-Krieg: Die Ursprünge des Konflikts mit RusslandProteste auf dem Maidan-Platz in Kiew, Ukraine, 2014Fotostrecke ansehenRusslands Verluste im Ukraine-Krieg steigen

Russlands Verluste im Ukraine-Krieg steigen indes weiter. Binnen der letzten 24 Stunden hat Putins Armee laut ukrainischen Informationen unter anderem 910 Soldaten, sechs Panzer und 42 Artilleriesysteme verloren. Darüber hinaus habe Moskaus zwei Mehrfachraketenwerfer eingebüßt; auch seien 590 Drohnen abgeschossen worden, hieß es aus Kiew. Die Angaben lassen sich unabhängig nicht überprüfen. (red mit Agenturen)