Auch der Wetterdienst warnt
Bis zu –20 Grad: Experte rechnet mit strengem Frost in Franken
02.01.2026 – 13:04 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Winterdienst streut Salz am Hauptbahnhof (Archivbild): Autofahrer sollten den Fuß vom Gas nehmen, rät der Deutsche Wetterdienst. (Quelle: IMAGO/Ardan Fuessmann/imago)
Nürnberg schlittert in den ersten Arbeitstag 2026. Doch das könnte erst der Anfang sein – die Meteorologen warnen vor Schnee, Glätte – und extrem frostigen Nächten.
Mit dem neuen Jahr hält der Winter in Franken Einzug. Der Freitag hat selbst im Nürnberger Stadtzentrum mit einer geschlossenen Schneedecke begonnen. Doch in den kommenden Tagen dreht der Winter erst richtig auf. Der in Franken als „Wetterochs“ bekannte Experte Stefan Ochs hält sogar Tiefstwerte von –20 Grad für möglich.
Demnach sollen im Laufe des Freitags die Temperaturen in Lagen unterhalb von 500 Metern zunächst wieder über den Gefrierpunkt ansteigen. Am Nachmittag sagt der Experte dann für die Region „stärkere Schneeschauer“ vorher. Diese brächten voraussichtlich drei Zentimeter Neuschnee. Danach soll es wieder kälter werden: Laut „Wetterochs“ fallen die Temperaturen dann in der ganzen Region unter 0 Grad.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat zeitgleich für Nürnberg und die komplette Region eine amtliche Warnung vor Glätte herausgegeben. Sie gilt bis 11 Uhr am Samstagmorgen. Die Meteorologen raten Autofahrern, ihr Verhalten im Straßenverkehr anzupassen – also den Fuß vom Gas zu nehmen. Zeitgleich warnt der DWD am Freitag vor Windböen und leichtem Frost in Nürnberg.
Am Samstag und Sonntag rechnet der „Wetterochs“ dann mit bewölktem Wetter bei leichtem Dauerfrost. Teils könne sich auch die Sonne zeigen. Lediglich in der Fränkischen Schweiz sei noch mit einzelnen Schneeschauern zu rechnen, so der Experte weiter. Diese seien aber wenig ergiebig.
In der Nacht zum Montag soll es dann deutlich kälter werden. Der „Wetterochs“ hält je nach Schneedecke Tiefstwerte zwischen –10 und –20 Grad für möglich. Das Portal „wetter.com“ sagt für das Nürnberger Stadtzentrum –10 Grad in der Nacht vorher, die Höchstwerte am Montag selbst sollen demnach bei –4 Grad liegen.
Am Dienstag und Mittwoch liege Franken im Zentrum eines mit Kaltluft gefüllten Tiefs, prognostiziert der „Wetterochs“ weiter. Sollte es in den Nächten aufklaren, liegen die Tiefstwerte „ruckzuck unter –10 Grad“, meint der Experte. Außerdem seien leichte Schneefälle möglich.
