Im ersten Spiel des neuen Jahres 2026 steht für unsere Basketball Löwen Braunschweig und ihre Fans gleich ein Highlight-Spiel im Kalender! Der Tabellenführer und amtierende Deutsche Meister FC Bayern München ist am Sonntag zu Gast und kommt mit einem neuen, aber sehr bekannten Headcoach in die Volkswagen Halle: Kurz vor Weihnachten hat Svetislav Pesic nach der Trennung von Gordon Herbert den Posten an der Seitenlinie übernommen und ist damit an seine frühere Wirkungsstätte zurückgekehrt. Die Partie (Tip-Off: 18:00 Uhr – live bei Dyn) wird von BS|ENERGY als „Sponsor of the Day“ präsentiert und ist bereits seit Anfang der Woche ausverkauft! Aufgrund des hohen Andrangs öffnet die Volkswagen Halle schon um 16:30 Uhr.

BS|ENERGY ist als „Sponsor of the Day“ dabei und verteilt im Rahmen des Jubiläums „175 Jahre BS|ENERGY“ im Hauptfoyer coole Jubiläums-T-Shirts!

Zum Jahresende war auswärts beim deutschen Top-Team ALBA BERLIN nichts für die Löwen zu holen. Die zeigten zwar eine gute erste Hälfte, trafen aber ihre Würfe bei schwacher Quote und hatten in der zweiten Halbzeit zunehmend größere Probleme, das Transition-Spiel der Berliner zu stoppen. Am Ende stand eine sehr deutliche 73:104-Niederlage. Jetzt geht es wenige Tage später gegen den Titelfavoriten FC Bayern München weiter, der mit lediglich einer Niederlage auf dem ersten Platz der easyCredit BBL steht. Bei diesem Neujahrsknaller können sich die Löwen über eine ausverkaufte Volkswagen Halle und damit tolle Unterstützung von den Rängen freuen. „Eine ausverkaufte Arena ist sehr schön. Die Zuschauer kommen jetzt so kurz nach dem Start ins neue Jahr mit guter Energie und können uns einen zusätzlichen Schub geben“, sagt Headcoach Kostas Papazoglou und ergänzt: „Wir werden unser Bestes geben, um ein spannendes Spiel zu liefern, und wollen versuchen, die Fans zu Hause mit einer guten Leistung glücklich zu machen.“

Papazoglou hat dreimal gegen den FCBB gewonnen

Sicherlich muss man in dieser Partie nicht über die Rollenverteilung reden. Es ist klar, wer der Favorit und wer der Außenseiter ist. Das zeigt nicht nur der Unterschied im Etat oder die aktuelle Tabellensituation, sondern auch ein Blick auf die Duelle der vergangenen Jahre. Die Löwen und der FC Bayern standen sich seit der Saison 1988/89 bisher 33-mal gegenüber und von diesen Begegnungen haben die Löwen vier für sich entschieden. Der erste Sieg gelang in der Spielzeit 2012/13 – das war übrigens die erste Saison von Kostas Papazoglou bei den Braunschweigern, damals als Assistant Coach. In dieser Funktion konnte er noch zwei weitere Siege mit den Löwen gegen die Münchner feiern, der letzte gelang in der Saison 2023/24 zu Hause mit 83:81. Papazoglou kann sich teilweise noch sehr genau an diese Erfolge erinnern und weiß, „(…) dass unsere taktischen Anpassungen sie zum Nachdenken gebracht haben. Man versucht immer, etwas Besonderes gegen den FC Bayern zu machen.“

Der athletische Center Wenyen Gabriel lässt es gerne krachen. Foto: Mathias Stickel

Das ist auch meistens nötig, weil der Münchner Kader von sehr hoher Qualität geprägt ist und diese kaum im Eins-gegen-Eins zu schlagen ist. Welt- und Europameister Andi Obst führt den FCBB als Topscorer an (15 PpS) und glänzte zuletzt beim Sieg über die ROSTOCK SEAWOLVES mit 29 Punkten. In dieser Partie punkteten auch Forward Isaiah Mike (13) und Center Wenyen Gabriel (12) zweistellig. Im bisherigen Saisonverlauf kommen zudem der NBA-erfahrene Spencer Dinwiddie (13 PpS), der von Ulm nach München gewechselte Justinian Jessup (11 PpS) und Kapitän Vladimir Lucic (11 PpS) auf eine zweistellige Punkteausbeute. Dinwiddie war zuletzt allerdings nicht im Kader, weil er aus familiären Gründen in die Heimat geflogen ist. Im bisherigen Saisonverlauf sind beim FCBB bereits 19 Spieler zum Einsatz gekommen, darunter sind die weiteren EM- und WM-Helden um Johannes Voigtmann und Justus Hollatz, aber auch Xavier Rathan-Mayes (vorher Real Madrid) und Stefan Jovic (vorher Valencia).

Bayern lassen die wenigsten Punkte zu!

„Man weiß nicht, wer beim FC Bayern spielen wird“, sagt Kostas Papazoglou aufgrund der enormen Kadertiefe, die eine Stärke des Gegners ausmacht. Aber die Bayern spielen laut dem Löwen-Headcoach schon seit Jahren und unabhängig vom Headcoach sehr physisch in der Verteidigung. Das macht sich auch in dieser Saison bemerkbar, in der die Münchner in 13 BBL-Partien nur 73,2 gegnerische Punkte zugelassen haben. Das sind die mit Abstand wenigsten kassierten Punkte. „Sie haben einfach Euroleague-Körper, mit denen sie in der Verteidigung gut und hart arbeiten. Das ist etwas, womit wir in diesem Spiel so gut wie möglich umgehen müssen.“