Der Kader von Eintracht Braunschweig musste in dieser Saison zahlreiche Verletzungen und Sperren überwinden. Doch vor der Winterpause zeigte das Team von Heiner Backhaus eindrucksvoll, wozu es imstande ist. Mit breiter Brust kann es aus der Winterpause kommen. Während sich Benjamin Kessel schon mit der kurz- bis mittelfristigen Zukunft auseinandersetzen muss.

Denn im aktuellen Fußballgeschäft ist die vorausschauende Planung, gerade im Personal, unabdingbar. Da steht der Geschäftsführer Sport bei Eintracht Braunschweig allerdings vor einer gewaltigen Aufgabe, die bereits jetzt im Winter angegangen werden muss. Vertragsverhandlungen müssen zeitnah geführt werden – und nicht zu wenige.

Eintracht Braunschweig: Zwölf Verträge enden 2026

Gleich zwölf Profiverträge werden im Sommer 2026 auslaufen. Darunter auch die Leihverträge der Spieler Ramsak (RB Leipzig), Yardimci (TSG Hoffenheim), Flick (1. FC Nürnberg) und Jäckel (RB Leipzig). Allen anderen Spielern steht es ab dem 1. Januar 2026 frei, mit möglichen neuen Vereinen zu verhandeln, um diesen so eine ablösefreie Verpflichtung im Sommer zu ermöglichen. Ein Szenario, das Benjamin Kessel in einigen Fällen sicher verhindern will.

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Schließlich scheint sich der aktuelle Kader endlich eingespielt zu haben. Gewisse Veränderungen, wie der Ersatz von Leihspielern, dürften sich nicht verhindern lassen. Doch eine gewisse Konstanz im Kader täte Eintracht Braunschweig nach turbulenten Jahren gut. Zumal sich die Situation im kommenden Jahr wiederholen beziehungsweise verschärfen könnte.

Gute Stimmung nach dem Dreier gegen Tabellenführer Schalke 04 Foto: IMAGO/Jan HuebnerBTSV braucht Planungssicherheit

Im Sommer 2027 laufen weitere 13 Profiverträge aus. Lediglich bei Louis Breunig und Lino Tempelmann herrscht Planungssicherheit. Ihre Arbeitspapiere laufen noch bis 2028. Ansonsten dürften auf Benjamin Kessel zahlreiche Vertragsverhandlungen zukommen. Denn das Ziel ist klar.

Aktuelle News aus Braunschweig:

Eintracht Braunschweig muss auf Planungssicherheit für die kommenden Jahre bauen und will sich auch sportlich so wieder festigen. Auf dem Feld trug das zuletzt erste Erfolge. Jetzt heißt es, auf dem Verhandlungstisch nachzulegen. Auch, damit Heiner Backhaus weiß, mit welchen Spielern er längerfristig planen kann. Der sportlichen Leistung der Mannschaft dürfte das nur zuträglich sein.