Seit einigen Tagen hält ein spektakulärer Bankraub die Menschen in Gelsenkirchen auf Spannung. Über die Weihnachtstage sind Bankräuber in die Filiale der Sparkasse an der Nienhofstraße in Gelsenkirchen-Buer eingebrochen und haben sich selbst ein teures Geschenk gemacht. Rund 30 Millionen Beute haben sie ersten Einschätzungen zufolge mitgehen lassen.
Die Leidtragenden sind die Sparkassen-Kunden, deren Schließfächer aufgebrochen wurden. Über 95 Prozent der 3.250 Kunden-Schließfächer wurden nach Angaben der Sparkasse von bisher unbekannten Tätern aufgebrochen. Die Polizei ermittelt derzeit intensiv, um die Täter zu fassen und den Vorfall aufzuklären. Vor der Filiale kam es bereits zu Tumulten, und die Betroffenen wollen endlich wissen, was mit ihrem angesparten Geld passiert. Jetzt gibt es erste Informationen.
DAS müssen betroffene Sparkassen-Kunden nun tun
Die Sparkasse Gelsenkirchen hat zunächst einmal eine Hotline für alle betroffenen Kunden eingerichtet. Die Rufnummern 0209 161 1110 (bis 1119) sind zu den folgenden Zeiten erreichbar: am 30.12. von 14 bis 20 Uhr, am 31.12. von 9 bis 13 Uhr und am 2.1. ab 8 Uhr. Darüber hinaus sollen alle Betroffenen „zeitnah“ eine schriftliche Benachrichtigung bekommen.
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„Aktuell klärt die Sparkasse mit der Versicherung, wie die Schadensabwicklung so kundenfreundlich wie möglich erfolgen kann“, heißt es in einer Pressemitteilung der Sparkasse Gelsenkirchen. In dem Schreiben werden die Kunden über ihre nächsten Schritte informiert. Zunächst einmal sei es erforderlich, eine Inventarliste zu erstellen und die Werte zu belegen. Personalien und Schäden können ebenfalls angegeben werden, sodass die Bank diese an die Polizei für die Strafanzeige weiterleitet, so das Angebot.
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Zunächst einmal gelte: „Der Fachinhalt des Schließfaches ist mit einem Betrag von bis zu 10.300,00 € versichert. Eine individuelle Höherversicherung über z. B. eine private Hausratversicherung ist ggf. durch die Kundinnen und Kunden zu überprüfen.“ Im selben Zuge spricht Pressesprecher Frank Krallmann allen Betroffenen sein Bedauern und Mitgefühl aus. „Wir sind geschockt. Unseren Kundinnen und Kunden stehen wir zur Seite und hoffen, dass die Täter gefasst werden.“