Traumstart ins neue Jahr für die Bayern-Basketballer. Nach zuletzt neun Pleiten in Serie in der EuroLeague meldet sich der Deutsche Meister eindrucksvoll zurück.
Im ersten Spiel des neuen Jahres schlägt die Mannschaft von Trainer-Star Svetislav Pesic Maccabi Rapyd Tel Aviv mit 95:71. Ein Befreiungsschlag. Denn der Dauer-Meister aus Israel war mit fünf Siegen in Folge nach München gereist. Für die Bayern ist es ein enorm wichtiger Erfolg für den Letzten zum Abschluss der Hinrunde.
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Auch auf den Rängen stimmt an diesem Abend alles. Prominente Glücksbringer sitzen im SAP Garden. Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß verfolgt die Partie im bordeaux-roten Pullover und hellblauen Hemd. Direkt vor ihm sitzt Präsident Herbert Hainer. Ebenfalls vor Ort: 3×3-Olympiasiegerin Marie Reichert mit Platz in der ersten Reihe.
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Die Unterstützung wirkt. Die Stimmung ist laut, die Arena lebt. Besonders Hainer geht mit, feuert die Mannschaft mit der Klatschpappe an.
Sportlich müssen die Münchner aber Rückschläge verkraften. Kurzfristig fehlt der verletzte Isiah Mike. Ein schwerer Verlust, sowohl in der Offense als auch in der Defense. Zudem ist NBA-Superstar Spencer Dinwiddie weiter nicht zurück aus den USA. Der Verein teilte mit, dass er wegen eines familiären Notfalls dort ist.
Trotzdem zeigt das Team von Pesic Moral. Vor allem ein Name sorgt für Gesprächsstoff: David McCormack. Der Ex-Berliner läuft für Bayern auf, für viele überraschend.
MagentaTV-Kommentator Benni Zander stellt klar: „Es hieß erst, er hat einen Vertrag bis Jahresende. Auch auf der Bayern-Homepage stand das. Ist alles Quatsch! Er wird bis zum Ende der Saison bei den Bayern unter den Körben zu Werke gehen.“
Auf dem Parkett legen die Gastgeber einen Start nach Maß hin. Das erste Viertel gewinnen die Münchner mit 21:14. Die Halle tobt.
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Quelle: dyn27.12.2025
Bei Maccabi Rapyd Tel Aviv gibt es früh einen Schock. Superstar Lonnie Walker IV., früher unter anderem bei den Los Angeles Lakers, muss zu Beginn des zweiten Viertels mit einer Verletzung unter dem linken Arm vom Feld.
Mit 50:41 geht es in die Pause – eine verdiente Führung für die Bayern. MagentaTV-Experte Per Günther: „Die Bayern haben einen schwachen Gegner dominiert in der ersten Hälfte. Neun Punkte Vorsprung sind da fast schon zu wenig.“
Zwei Minuten vor Ende des dritten Viertels: Bayern gelingt mit einem 27-Punkte-Vorsprung beim Stand von 74:47 eine Vorentscheidung.
Der überragende David McCormack ist mit 18 Punkten bester Werfer der Bayern.
