Die Spieler der Kölner Haie bejubeln ihren Treffer

Stand: 02.01.2026 22:16 Uhr

Die Kölner Haie bleiben nach einem Heimsieg gegen die Straubing Tigers das Maß aller Dinge in der Deutschen Eishockey-Liga.

Der 4:2 (2:0, 2:2, 0:0)-Erfolg gegen den Tabellenfünften aus Bayern am Freitagabend war der achte Sieg in Folge und der 14. in den letzten 15 Spielen. Weil die Verfolger Punkte liegen ließen, haben die Haie nach 35 Spieltagen einen Sechs-Punkte-Vorsprung an der Tabellenspitze. Straubing steht weiter auf Platz fünf, neun Zähler hinter Köln.

Vor 18.600 Zuschauern in Köln erzielten Maximilian Kammerer (2.), Nate Schnarr (17./38.), Frederik Storm (24.) die Treffer für einmal mehr extrem effiziente Haie. Nick Halloran (30.) und Justin Scott (30.) machten das Spiel zwischenzeitlich für Straubing spannend.

Bei den Haien fehlten der verletzte Gregor MacLeod sowie die kranken Janne Juvonen und Kevin Niedenz. Außerdem waren Dominik Uher und Sten Fischer nicht mit dabei. Felix Brückmann begann im Tor.

Straubing druckvoll, Haie effizient

Nachdem die Gäste die erste gute Chance durch Danjo Leohnhardt verbuchten (2.), gingen die Haie im direkten Gegenzug in Führung. Louis-Marc Aubry bediente Maximilian Kammerer, der völlig frei das 1:0 für die Haie erzielte (2.). Straubing konnte den Schock des frühen Rückstands schnell verdauen und drängte auf den Ausgleichstreffer.

Die Tigers schossen wesentlich häufiger auf das Tor als die Hausherren, es fehlte ihnen jedoch an Präzision, um Felix Brückmann zu überwinden. Stattdessen schlugen in der Schlussphase des ersten Drittels wieder die Haie zu. Schnarr erhöhte bei einem Kölner Konter in der 17. Minute auf Vorlage von Tanner Kero auf 2:0. Parker Tuomie hatte Sekunden vor dem Ende sogar noch die Chance auf das dritte Tor währen des ersten Kölner Powerplays der Partie.

Verletzter Schnarr antwortet auf Tigers-Doppelschlag

Das zweite Drittel begann mit einem Schockmoment für die Haie. Schnarr prallte mit hohem Tempo in die Bande und verletzte sich im Gesicht. Eine Strafe für Alex Green, der Schnarr mit dem Stock zu Fall gebracht hatte, blieb aus (22.). Kurz nachdem die Haie eine Unterzahl-Phase überstanden hatten, schlugen sie erneut eiskalt zu. Storm vollendete einen stark ausgespielten Angriff zum 3:0 (24.).

Einen Fehler von KEC-Goalie Brückmann, der einen Schuss nicht festhalten konnte, nutzten die Tigers in der 30. Minute zum 1:3 durch Halloran, der den Puck mit dem Schlittschuh ins Tor beförderte. Nur 24 Sekunden später lag die Scheibe erneut im Kölner Tor. Diesmal traf Scott aus kurzer Distanz zum Anschlusstreffer (30.).

Die Gäste waren nun drauf und dran, auch den Ausgleich zu erzielen. Aber nicht mit den Haien und nicht mit Schnarr, der mit Pflaster an der linken Augenbraue ins Spiel zurückgekehrt war und mit einer starken Einzelleistung das 4:2 erzielte (38.).

Keine Tore im Schlussdrittel

Im Schlussdrittel kehrte Schnarr allerdings nicht mehr zurück auf das Eis und blieb als Vorsichtsmaßnahme in der Kabine. Auf dem Spielfeld kontrollierten die Haie das Geschehen und waren zunächst dem fünften Treffer näher als Straubing dem Anschlusstreffer.

Eine Strafe wegen Stockschlags gegen Kölns Veli-Matti Vittasmäki ermöglichte den Tigers nach zehn Minuten ein Powerplay, in dem sie aber nicht zwingend vor dem Kölner Tor wurden. In Gleichzahl plätscherte die Partie danach vor sich hin. Drei Minuten vor dem Ende nahm Straubing den Torhüter vom Eis. Aber auch diese Maßnahme hatte keinen Einfluss mehr auf das Ergebnis.

Sonntag beim Tabellenletzten

Am Sonntag geht es für die Haie auswärts weiter. Um 16.30 Uhr ist der KEC bei Schlusslicht Dresdner Eislöwen zu Gast.

Sendung: WDR.de, „Kölner Haie gewinnen Jahresauftakt gegen Straubing“, 02.01.2026, 22:16 Uhr

Unsere Quellen:

  • Spiel Kölner Haie gegen Straubing Tigers am 2. Januar 20256
  • Homepage der DEL

Westdeutscher Rundfunk