In der Silvesternacht kam es im Mannheimer Norden zu massiven Angriffen auf Straßenbahnen. Mehrere Fahrzeuge wurden mit Steinen und Böllern beworfen, Scheiben gingen zu Bruch, und Haltestellen wurden beschädigt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf einen sechsstelligen Betrag. Die Polizei ermittelt wegen schweren Landfriedensbruchs.
Politische Reaktionen und Forderungen
Lennart Christ, Kreisvorsitzender der CDU Mannheim, verurteilt die Vorfälle scharf. „Was hier geschehen ist, ist keine harmlose Randale, sondern blinde Zerstörungswut. Wer mit Steinen und Böllern auf Straßenbahnen wirft, nimmt schwere Verletzungen von Personal und Fahrgästen billigend in Kauf.“ Zudem forderte er spürbare Konsequenzen. Auch Claudius Kranz, CDU-Gemeinderatsfraktionsvorsitzender, warnt vor einer „zunehmenden Enthemmung“. „Das eigentliche Problem ist nicht ein einzelner Gegenstand, sondern eine Haltung: Respektlosigkeit, Gewaltbereitschaft und die Missachtung jeder Grenze.“ Die CDU-Politiker dankten Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften für den professionellen Einsatz, der weitere Eskalationen verhinderte.
Die Gewerkschaft der Polizei forderte nach den Ausschreitungen in der Silvesternacht eine bessere Schutzausstattung der Streifenwagenbesatzungen.