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In Venezuela kommt es zu starken Explosionen. Später bestätigt Donald Trump einen US-Militäreinsatz. Präsident Maduro wurde wohl festgenommen.

Das Wichtigste in
diesem News-Ticker

  1. Maduro laut Trump festgenommen“,“position“:“1″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“37″}}“>Maduro laut Trump festgenommen – Der Präsident Venezuelas sei gemeinsam mit seiner Frau gefangen genommen worden.
  2. Venezuela-Einsatz auf Trumps Befehl“,“position“:“2″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“37″}}“>Offenbar massiver Venezuela-Einsatz auf Trumps Befehl – Ziel sollen unter anderem Militäreinrichtungen sein.
  3. Venezuela wirft den USA „schweren Angriff“ vor“,“position“:“3″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“37″}}“>Venezuela wirft den USA „schweren Angriff“ vor – Präsident Maduro verhängt den Ausnahmezustand.
  4. Explosionen in Caracas„,“position“:“4″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“37″}}“>Explosionen in Caracas – Zuvor sprach US-Präsident Trump mehrfach über mögliche Angriffe.

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Update, 10:55 Uhr: Nach der von Trump berichteten Festnahme von Maduro hat die Regierung von Venezuela den „massiven“ Einsatz all seiner militärischen Mittel angekündigt. Dies berichtet die AFP unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Caracas.

Maduro laut Trump festgenommen

Update, 10:33 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat den US-Angriff auf Venezuela bestätigt, außerdem sei der venezolanische Staatschef Nicolás Maduro festgenommen und außer Landes gebracht worden. Maduro sei „zusammen mit seiner Frau festgenommen“ geworden, schrieb Trump auf Truth Social. Zudem kündigte er eine Pressekonferenz um 11 Uhr Ortszeit (17 Uhr MEZ) an.

Auf Befehl von Donald Trump haben die USA Venezuela angegriffen und Präsident Maduro gefangen genommenAuf Befehl von Donald Trump haben die USA Venezuela angegriffen und Präsident Maduro gefangen genommen. © imago

Update, 10:26 Uhr: Die internationale Luftüberwachung zeigt nun eine Maschine der US-Air-Force auf einer heiklen Route gen Venezuela. Südlich von Puerto Rico tauchte bereits in der Nacht ein US-Tankflugzeug vom Typ Boeing KC-135R Stratotanker auf. Das Auffällige: Das US-Flugzeug fliegt unterhalb der Insel Puerto Rico – und damit auf halbem Weg in Richtung Caracas – im Kreis.

Der mögliche Hintergrund: Luftbetankung für eine anhaltende Luftoperation von US-Streitkräften. Dies ist aber zum aktuellen Zeitpunkt komplette Spekulation. Auf der frei zugänglichen Website flightradar24 ist die Flugbewegung des Stratotankers weiterhin zu verfolgen. (Stand: 3. Januar, 9.55 Uhr)

Offenbar massiver Venezuela-Einsatz auf Trumps Befehl

Update, 9:59 Uhr: Der Grund für die US-amerikanischen Angriffe liegt laut der venezolanischen Regierung auf der Hand. Ziel der USA sei „nichts anderes, als sich Venezuelas strategischer Ressourcen zu bemächtigen, insbesondere seines Erdöls und seiner Mineralien“. Weiter sprach die Regierung in Caracas von einem „imperialistischen Angriff“.

Update, 8:51 Uhr: Donald Trump hat laut dem US-Sender CBS den Angriff auf Venezuela angeordnet. Ziel sollten unter anderem Militäreinrichtungen sein, heißt es unter Berufung auf US-Beamte.

Venezuela wirft den USA „schweren Angriff“ vor

Update, 8:44 Uhr: Venezuela wirft den USA in einer Erklärung einen „schweren militärischen Angriff“ vor. Der venezolanische Staatschef Nicolás Maduro habe den Ausnahmezustand ausgerufen und die Mobilisierung der Bevölkerung angeordnet, hieß es in der Mitteilung. Seitens der Trump-Regierung gab es noch keine Stellungnahme; Washington sei mit der Situation jedoch vertraut, berichten US-Medien.

Zahlreiche Explosionen in Venezuela: Aufnahmen zeigen Brände mit Rauchsäulen

Update, 8:16 Uhr: Mehrere Explosionen sollen sich laut der dpa im Gebiet La Carlota ereignet haben, wo ein Stützpunkt der venezolanischen Luftwaffe liegt. Auf einem Video des Senders VPItv war zu sehen, wie mehrere Hubschrauber über die nächtliche Stadt fliegen. Der US-Sender CNN berichtet außerdem von Explosionen im Bundesstaat La Guaira nördlich von Caracas, sowie in Higuerote, einer Küstenstadt im Bundesstaat Miranda. Die venezolanische Regierung äußerte sich zunächst nicht zu den Vorfällen.

Update vom 3. Januar, 8:05 Uhr: Die Situation in Venezuela ist noch unklar. Begleitet wurden die Explosionen in Caracas aber von Lärm, der dem Überflug von Flugzeugen glich, wie ein AFP-Journalist berichtete. In Online-Netzwerken wurden Bilder von großen Bränden mit Rauchsäulen veröffentlicht. Allerdings war es nicht möglich, den genauen Ort der Aufnahmen festzustellen. Die Explosionen ereigneten sich offenbar im Süden und Osten der venezolanischen Hauptstadt.

Von Maduro bis Milei: Die lange Liste der Populisten LateinamerikasJavier Milei (seit dem 10. Dezember 2023 Präsident Argentiniens) inszeniert sich als populistischer Revolutionär mit der Kettensäge als Symbol seiner radikalen Sparpolitik.Fotostrecke ansehenExplosionen in Caracas

Erstmeldung vom 3. Januar: Caracas – In der venezolanischen Hauptstadt Caracas sind in der Nacht zu Samstag (Ortszeit) starke Explosionen und Lärm, der an den Überflug von Flugzeugen erinnerte, zu hören gewesen. Der Vorfall begann gegen 2:00 Uhr (Ortszeit, 7:00 Uhr MEZ), wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump nach wiederholten US-Angriffen vor der Küste Venezuelas von der Möglichkeit von US-Angriffen auf das venezolanische Festland gesprochen.

Venezuelas Machthaber Nicolás Maduro wird derzeit von US-Präsident Donald Trump militärisch unter Druck gesetzt. Seit September greift die US-Armee immer wieder Boote angeblicher Drogenschmuggler in der Karibik und im Ostpazifik an. Dabei wurden bereits mehr als 100 Menschen getötet. Erst vor wenigen Tagen ist es zu einem US-Angriff auf einen angeblichen „Drogenumschlagplatz“ an einem venezolanischen Hafen gekommen. Die USA brachten zudem Kriegsschiffe vor der venezolanischen Küste in Stellung.

Trump nimmt Venezuela ins Visier – Maduro zeigte sich zuletzt versöhnlich

Trump beschuldigt den linksnationalistischen Maduro, Drogenbanden zu kontrollieren und gezielt gegen die USA einzusetzen. Zudem drohte der US-Präsident auch offen mit einem Krieg gegen Venezuela. Maduro wirft Trump vor, ihn stürzen zu wollen.

Der venezolanische Präsident hatte sich inmitten der Spannungen mit den USA am Donnerstag noch offen für eine Zusammenarbeit mit den USA gezeigt. „Wo immer sie wollen und wann immer sie wollen“, sagte Maduro im Staatsfernsehen mit Blick auf mögliche Gespräche mit den USA über die Bereiche Drogenhandel, Öl und Migration. (red mit Agenturen)