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Die Brücke über die Isar am Föhringer Ring muss erneuert werden. Die Straße wird dabei ausgebaut. © klaus haag
Ab dem 7. Januar gibt es am Föhringer Ring in München für mehrere Wochen kein Durchkommen mehr. Was der Grund ist, wie lange die Einschränkung dauert:
Bogenhausen/Freimann/Unterföhring – Die Staatsstraße 2088 zwischen München und Unterföhring soll belastbarer und daher vierspurig ausgebaut werden. Um das zu erreichen muss der sogenannte Föhringer Ring im Januar für Rodungsarbeiten für mehrere Wochen voll gesperrt werden. Die Details hat das Staatliche Bauamt Freising nun bekannt gegeben.
Vollsperrung des Föhringer Ring in München im Januar: Bauphasen und Umleitungen
Ab Mittwoch, 7. Januar, können den Abschnitt zwischen der Anschlussstelle der A9 und der Staatsstraße 2340 keine Fahrzeuge mehr passieren. Ausnahmen gelten für Linienbusse und Rettungskräfte im Einsatz, denen Sicherungsposten eine Fahrt durchs Baufeld ermöglichen.
Die Sperrung erfolgt in zwei Phasen: Ab dem 7. Januar bis Sonntag, 18. Januar, ist der Föhringer Ring zwischen der Autobahnanschlussstelle und der Kreisstraße M13 gesperrt. Eine Umleitung erfolgt über die Staatsstraße 2350, die Bundesstraße 471 und die Staatsstraße 2340 in beide Richtungen. Zusätzlich wird die Kreisstraße M 13 für Verkehrsteilnehmer, die von Osten kommen, als Umleitung ausgeschildert.
In der zweiten Phase – von Montag, 19. Januar, bis Samstag, 24. Januar – ist der Föhringer Ring zwischen der Kreisstraße M13 und der Staatsstraße 2340 dicht. Auch hier kann die Baustelle über die Staatsstraße 2350, die Bundesstraße 471 und die Staatsstraße 2340 in beide Richtungen umfahren werden. Die Kreisstraße M13 wird zudem für Verkehrsteilnehmer, die von Westen kommen, als Umleitung ausgeschildert.
Sperrung in München betrifft auch parallel verlaufende Bahnlinie
Zusätzlich zu den Einschränkungen für Autofahrer muss an drei Sonntagen die parallel zum Föhringer Ring verlaufende Bahnlinie gesperrt werden. Dies ist am 4. Januar, 11. Januar und 18. Januar der Fall.
Für circa 75,9 Millionen Euro wird die 1,9 Kilometer lange Strecke zwischen Freimann und Unterföhring ausgebaut. Zudem muss die dort befindliche Isarbrücke aus den 1960er Jahren erneuert werden.
Föhringer Ring soll ausgebaut werden – Rodungen laut Bauamt „auf Minimum“ reduziert
Die Einschränkungen im Januar ermöglichen die für den Ausbau notwendigen Rodungsarbeiten. „Um Platz für künftige Bauwerke, Böschungen und Baustraßen zu schaffen, lassen sich großflächige Rodungen leider nicht vermeiden. Die Eingriffe wurden auf das absolut erforderliche Minimum reduziert“, teilt das Staatliche Bauamt Freising dazu mit.
Das eingeschlagene Holz werde überwiegend für die Hackschnitzelheizung der Verwaltung des Englischen Gartens genutzt. „Neu entstehende Böschungen und Flächen werden nach Abschluss der Bauarbeiten wieder bepflanzt oder angesät. Der Verlust an Gehölzen und Biotoptypen wird über Ausgleichsflächen in benachbarten Gemeinden kompensiert“, so das Bauamt weiter.
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