Lara/Türkei. Nach einem planmäßig verlaufenen und sehr ruhigen Flug sind Spieler und Betreuer von Dynamo Dresden am Samstagnachmittag pünktlich von Dresden aus kommend in Antalya an der türkischen Riviera gelandet. Um 14.20 Uhr dockte die Chartermaschine der Gesellschaft Sunexpress am Terminal 2 des riesigen Airports im Schatten des Taurusgebirges an. Wenig später hatten Mannschaft, Trainerstab, Mitarbeiter, Presseleute und auch etliche Fans die Passkontrolle absolviert und das Gepäck wieder in ihren Händen.
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Am Gepäckband gab es hier und da auch noch einen kurzen Schwatz mit Spielern von 1860 München. Der Drittligist, betreut von Ex-Dynamo-Trainer Markus Kauczinski, reiste fast zeitgleich in Antalya an, wird bis zum 10. Januar in Belek seine Rückrunden-Vorbereitung fortsetzen. Nach dem Hallo mit den „Löwen“ ging es für die Dynamos in einem weißen Bus, weithin deutlich erkennbar als Mannschaftsgefährt der Schwarz-Gelben, bei Sonnenschein und milden 16 Grad zügig weiter ins nahe Lara, wo der SGD-Tross das Teamhotel bezog. Hier bleiben die SGD-Profis bis zum 11. Januar.

Im Hotel Fame Residence Lara & Spa angekommen, hatte Dynamo keine größeren Aktivitäten mehr geplant, denn die Sonne verschwand bald hinter den schon in Wolken gehüllten Gipfeln des Küstengebirges. Die Zeitverschiebung beträgt zwei Stunden, der Tag für die Schwarz-Gelben hat am Sonnabend also nur 22 Stunden. SGD-Trainer Thomas Stamm wollte nach dem Einchecken noch eine Besprechung mit der Mannschaft abhalten und einen Spaziergang mit den Spielern unternehmen: „Sich ein bisschen nach der Reise zu bewegen, das tut, glaube ich, gut. Dabei kann ich mit dem einen oder anderen Spieler, mit dem ich gestern nicht ins Gespräch gekommen bin, noch mal quatschen.“
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Am Sonntag soll die Mannschaft dann in den gewohnten Rhythmus kommen, vormittags mit Krafttraining beginnen, nachmittags auf dem Platz trainieren. „Die meisten Spieler werden die letzten zehn Tage keinen Fuß am Ball gehabt haben“, mutmaßte Stamm nach der Ankunft in der Türkei. Am Montag folgen dann zwei Einheiten im Never Give Up Football Center, am Dienstag gibt es nach dem Vormittagstraining das erste von zwei Testspielen während der achttägigen Türkei-Reise. Gegner wird dann der FC Aarau aus der Schweiz sein.

Für Jakob Zickler, der wegen eines grippalen Infekts die Reise nicht mit antreten konnte, wird das Spiel in jedem Fall zu früh kommen. Seine Blutwerte werden am Montag noch einmal kontrolliert. Sind sie okay, ist Zickler nicht mehr ansteckend, darf der junge Offensivspieler, der lange wegen einer verletzten Schulter fehlte, nachreisen. Zu einem Einsatz dürfte es selbst dann nicht kommen.

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Verletzt waren auch Sascha Risch, Tony Menzel und Jan-Hendrik Marx. Sie sind anders als der nicht mitgereiste Torwart Lennart Grill (Reha nach Patellasehnenriss) schon wieder recht weit mit dem Formaufbau. Risch und Menzel können laut Stamm schon „sehr viel“ mit der Mannschaft mitmachen, werden aber wohl nicht im ersten Testspiel eingesetzt, da sie erst eine komplette Trainingswoche absolvieren sollen. Marx muss sich noch mehr heranarbeiten, wird wohl die ersten beiden Tage noch individuell arbeiten müssen.
DNN