Pressemitteilung
Eschweiler. Im Rahmen der Informationsveranstaltung „Komplementärmedizin, Ernährung und Sport bei Krebs“ konnte das Team der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin des St.-Antonius-Hospitals einen besonderen Erfolg feiern. Die leitende Oberärztin Dr. med. Petra Heinen sowie ihre Kolleginnen Ilona Volkmer, Michaela Kämmerling und Maria Stolz haben die zertifizierte Fortbildung „Integrative Onkologie“ der PRiO – Prävention und Integrative Onkologie, einer Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Krebsgesellschaft – erfolgreich abgeschlossen.
Als Anerkennung dieser Qualifikation wurde dem St.-Antonius-Hospital das „Zertifikat Integrative Onkologie“ verliehen. Die Auszeichnung wurde von Prof. Dr. med. Jutta Hübner überreicht. Sie ist Vorsitzende der PRiO und Stiftungs-Professorin für Integrative Onkologie der Deutschen Krebshilfe mit den Schwerpunkten Prävention, Ernährung, körperliche Aktivität und komplementäre Onkologie am Universitätsklinikum Jena.
Was bedeutet Integrative Onkologie?
Integrative Onkologie kombiniert wissenschaftlich fundierte Krebstherapien mit zusätzlichen unterstützenden Maßnahmen, die den Heilungsprozess und die Lebensqualität von Patienten verbessern sollen. Dazu gehören unter anderem Ernährungsberatung, Bewegungstherapie, psychosoziale Unterstützung, Komplementärmedizin jedoch stets begleitend zu den medizinisch notwendigen Krebstherapien, nicht als Ersatz.
Ziel der Integrativen Onkologie ist es, Patienten ganzheitlich zu begleiten, Nebenwirkungen klassischer Therapien zu reduzieren, die eigene Aktivität und Selbstwirksamkeit zu stärken und die Behandlung auf mehreren Ebenen zu unterstützen.
red

