In Syrien haben Großbritannien und Frankreich einen Luftangriff auf den Islamischen Staat geflogen. Ziel des Angriffs soll ein unterirdisches Waffenlager der Terrormiliz gewesen sein.
04.01.2026 | 0:24 min
Großbritannien und Frankreich haben nach Angaben aus London einen gemeinsamen Luftangriff auf eine Anlage der Terrormiliz Islamischer Staat in Syrien geflogen. Am späten Samstag habe die Royal Air Force in einer gemeinsamen Operation mit Frankreich ein mutmaßliches unterirdisches Waffenlager des IS nördlich von Palmyra getroffen, teilte das britische Verteidigungsministerium am frühen Sonntagmorgen mit. In der Umgebung der Anlage gebe es keine zivilen Wohngebiete.
Es seien Lenkbomben eingesetzt worden, um Zugangstunnel zu der Anlage zu zerstören, hieß es weiter. Der IS habe dort „höchstwahrscheinlich“ Waffen und Sprengstoff gelagert. Erste Auswertungen deuteten auf einen Erfolg der Operation hin. Sie sei durchgeführt worden, um ein Wiederaufleben der Terrormiliz zu verhindern. Das zentralsyrische Palmyra war Mitte der 2010er Jahre zeitweise vom IS besetzt.
Vor gut einem Jahr beendete eine Offensive nach fast 14 Jahren Bürgerkrieg die Assad-Herrschaft in Syrien. Doch die Lage ist weiterhin instabil, viele Orte sind stark zerstört.
08.12.2025 | 1:50 min
IS: Militärisch besiegt, aber weiter eine Gefahr
Erst vor rund zwei Wochen hatte das US-Militär mehr als 70 Ziele der Terrormiliz in Syrien attackiert. Wenige Tage zuvor waren bei einem mutmaßlichen IS-Angriff in Syrien drei Amerikaner getötet worden. Es waren die heftigsten Angriffe der USA in Syrien seit dem Sturz von Langzeit-Machthaber Baschar al-Assad Ende vergangenen Jahres.
Nach einem Angriff auf US-Soldaten hat das US-Militär in Syrien einen groß angelegten Vergeltungsschlag gegen den IS gestartet. Dabei griff es mehr als 70 Ziele der Terrormiliz an.
20.12.2025 | 0:23 min
Die USA führen in Syrien eine internationale Koalition zum Kampf gegen den IS an. Die Terrormiliz gilt zwar als militärisch besiegt, viele ihrer Kämpfer zogen sich aber in die Wüstengebiete in Syrien sowie im Irak zurück und gelten weiterhin als Gefahr. IS-Zellen sind weiter aktiv und verüben Anschläge. US-Präsident Donald Trump hatte deutlich gemacht, gegen die syrische Übergangsregierung unter Interimspräsident Ahmed al-Scharaa richteten sich die jüngsten Schläge nicht.
Quelle: dpa, AFP
Über dieses Thema berichtete ZDFheute Xpress am 04.01.2026 ab 09:37 Uhr.