Öffentliche Präsentation
Hochwasserschutz für Laubegast: Erste Ergebnisse der Machbarkeitsstudie
Die ersten Zwischenergebnisse zur Machbarkeitsstudie für den Hochwasserschutz in Dresden-Laubegast sind da. Die Landestalsperrenverwaltung und das Umweltamt laden zu einem öffentlichen Forum ein.
Dresden. Dresden ist oft von Elbe-Hochwasser betroffen – besonders die direkt an den Fluss grenzenden Stadtteile wie Laubegast. Das Viertel wurde beim Jahrhunderthochwasser 2002 zur Insel und war teilweise von der Außenwelt abgeschnitten. Jetzt liegen erste Zwischenergebnisse einer Machbarkeitsstudie für den Hochwasserschutz von Laubegast vor. Im Juni 2022 erarbeiteten das Umweltamt der Landeshauptstadt Dresden und die Landestalsperrenverwaltung (LTV) des Freistaates Sachsen eine Aufgabenstellung für die Machbarkeitsstudie. Auch Laubegaster Einwohner waren beteiligt.
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Das Umweltamt und die LTV werden die Ergebnisse in einem öffentlichen Forum vorstellen. Interessenten sind am Donnerstag, 8. Januar, ab 18 Uhr in das Volkshaus Laubegast, Laubegaster Ufer 22, eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Wahrscheinlichkeit von erneuten Extremereignissen nimmt aufgrund des sich verschärfenden Klimawandels leider zu.
Eva Jähnigen
Umweltbürgermeisterin
Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (Grüne) sagte: „Niemals zuvor haben wir solche extremen Hochwasser erlebt, die für viele Bürger existenzgefährdend waren. Die Wahrscheinlichkeit von erneuten Extremereignissen nimmt aufgrund des sich verschärfenden Klimawandels leider zu.“ Deshalb sei nicht nur die Abwehr, sondern insbesondere auch die Hochwasservorsorge überaus wichtig.
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Ziel: ein akzeptierter Hochwasserschutz
Die beauftragte Machbarkeitsstudie soll grundsätzlich einen technisch machbaren, genehmigungsrechtlich umsetzbaren und mehrheitlich akzeptierten Hochwasserschutz für den Stadtteil Laubegast entwickeln. Das von der Landestalsperrenverwaltung im Einvernehmen mit der Landeshauptstadt Dresden beauftragte Planungsbüro habe nun eine Vorzugsvariante erarbeitet, die in den nächsten Phasen weiter vertieft und einer Wirtschaftlichkeitsuntersuchung unterzogen werden soll. „Wir laden die Laubegaster dazu ein, die ersten Zwischenergebnisse kennenzulernen und zu diskutieren, bevor die vertiefenden planerischen Betrachtungen erfolgen.“
Bereits einen Tag vorher, am 7. Januar, geht es um 17 Uhr im Bürgersaal des Stadtbezirksamtes Prohlis, Prohliser Allee 10, um den Hochwasserschutz am Lockwitzbach. Auch hier werden Vertreter von Umweltamt und Landestalsperrenverwaltung über die Planungen berichten.
DNN