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Beim Intervallfasten gibt es mehrere Methoden, doch eine setzt sich besonders durch. Warum die 16:8-Variante für viele beim Abnehmen am besten funktioniert.
Beim Intervallfasten wechselt man zwischen Essens- und Fastenphasen. Dabei gibt es verschiedene Ansätze: Dazu zählen die 16:8-Methode, die 5:2-Methode und das alternierende Fasten. Besonders die 16:8-Methode hat sich als effektiv herausgestellt, da sie sich leicht in den Alltag integrieren lässt und dennoch gute Ergebnisse beim Abnehmen liefert. Während der Essensphase ist eine gesunde Ernährung entscheidend, um den Körper mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen.
Die 16:8-Methode hilft vielen Menschen erfolgreich beim Abnehmen. © Westend61/Imago
Intervallfasten kann nicht nur beim Abnehmen helfen, sondern auch gesundheitliche Vorteile bieten. Eine Übersicht aktueller Forschungsarbeiten zeigt, dass es die Blutzuckerwerte verbessern und möglicherweise vor Diabetes Typ 2 schützen kann. Auch die Schlafqualität kann sich durch das Fasten verbessern. Diese positiven Effekte machen das Intervallfasten zu einer beliebten Methode für alle, die nicht nur ihr Gewicht, sondern auch ihre Gesundheit im Blick haben.
Wie schnell kann man mit der 16:8-Methode abnehmen?
Die 16:8-Methode ist einfach: Man fastet 16 Stunden lang und hat ein Essensfenster von 8 Stunden. In diesem Zeitraum können zwei Mahlzeiten eingenommen werden. Viele Menschen lassen das Frühstück aus und essen zwischen 12 und 20 Uhr. Diese Struktur hilft, die Kalorienzufuhr zu reduzieren, ohne dass man auf bestimmte Lebensmittel verzichten muss. Dadurch bleibt die Methode alltagstauglich und leicht umsetzbar.
Die Geschwindigkeit der Gewichtsabnahme mit der 16:8-Methode hängt von verschiedenen Faktoren ab. Eine große Rolle spielen individuelle Disziplin und die Anpassung des Körpers an den neuen Essensrhythmus. Während einige Menschen von schnellen Erfolgen berichten, dauert es bei anderen länger. Wichtig ist, geduldig zu bleiben und dem Körper Zeit zu geben, sich an die neue Routine zu gewöhnen.
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Nach der Eingewöhnungsphase berichten viele Menschen, dass sie sich fitter und energiegeladener fühlen. Der Verzicht auf nächtliche Snacks und das bewusste Essen während der Essenszeiten tragen dazu bei, ein besseres Körpergefühl zu entwickeln. Auch regelmäßige Bewegung kann den Abnehmerfolg unterstützen und das allgemeine Wohlbefinden steigern.
Ein weiterer Vorteil des 16:8-Fastens ist, dass es die sogenannte Autophagie fördert. Dabei baut der Körper beschädigte Zellen ab und recycelt sie. Dies kann nicht nur beim Abnehmen helfen, sondern auch die Zellgesundheit verbessern und den Alterungsprozess möglicherweise verlangsamen. Diese positiven Effekte treten jedoch erst nach längeren Fastenperioden auf.
Eine Herausforderung beim 16:8-Fasten kann der Hunger während der Fastenzeit sein. Tipps wie das Trinken von Wasser oder ungesüßtem Tee können helfen, das Hungergefühl zu überbrücken, und manche Teesorten können sogar dabei helfen, Fett zu verbrennen. Wichtig ist es auch, in den Essensphasen auf eine ausgewogene Ernährung zu achten, um den Körper mit allen notwendigen Nährstoffen zu versorgen.
Trotz der vielen Vorteile birgt das Fasten auch potenzielle Risiken. Personen mit bestimmten gesundheitlichen Beschwerden sollten vor Beginn des Fastens einen Arzt konsultieren. Mögliche Nebenwirkungen sind Hunger, Müdigkeit und Kopfschmerzen. Schwangere, Stillende und Menschen mit Essstörungen sollten auf diese Methode verzichten. (ydi)