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Untersucht wurde der Vitamin-D-Status von Schwangeren über verschiedene Phasen der Schwangerschaft hinweg und später das Auftreten von frühkindlicher Karies bei ihren Kindern. Kinder von Müttern mit höheren Vitamin-D-Spiegeln wiesen dabei seltener und weniger Karies auf als Gleichaltrige, deren Mütter niedrigere Werte hatten. Besonders deutlich zeigte sich dieser Zusammenhang in der mittleren und späten Schwangerschaft. Die Forschenden sehen darin einen möglichen Hinweis auf die Bedeutung von Vitamin D für die Zahnentwicklung bereits vor der Geburt, etwa über seinen Einfluss auf den Mineralstoffwechsel. Gleichzeitig betonen sie jedoch, dass es sich um eine Beobachtungsstudie handelt. Somit ließen sich daraus keine Aussagen über eine direkte Ursache-Wirkung-Beziehung ableiten.
1 Xu N, Chen Z, Wang B, et al. Vitamin D Levels During Pregnancy and Dental Caries in Offspring. JAMA Netw Open. 2025;8(12):e2546166. doi:10.1001/jamanetworkopen.2025.46166