- Die Landjugend Hasbergen-Stuhr sammelt am 10. und 11. Januar ausgediente Tannenbäume in mehreren Ortsteilen ein, Anmeldungen erfolgen über ihre Internetseite.
- Für die Entsorgung arbeitet die Landjugend mit der Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWG) zusammen, die Bäume werden als Grünabfall am Wertstoffhof verwertet.
- Mehrere Vereine und Jugendfeuerwehren organisieren am 10. Januar im Umland Tannenbaumsammlungen; alternativ bietet die AWG Wertstoffhöfe für die eigene Abgabe an.
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Was macht man mit dem Tannenbaum, wenn Weihnachten vorbei ist? In Stuhr kann man sich an die Landjugend Hasbergen-Stuhr wenden, denn diese sammelt die ausgedienten Tannenbäume ein. Die erste Aktion fand am vergangenen Wochenende statt. Für den 10. und 11. Januar kann man sich noch anmelden.
Sammeln bei Eiseskälte
„Das Wetter war diesmal eine echte Herausforderung. So heftig haben wir es noch nie gehabt“, erzählt Roman Strauß. „Es war kalt und es hat teilweise richtig dicke Flocken geschneit“, berichtet der Vorsitzende der Landjugend Hasbergen-Stuhr. Bereits um 8.30 Uhr hat er sich am vergangenen Sonnabend mit 17 weiteren Mitgliedern getroffen, um in Brinkum und Alt-Stuhr ausgediente Tannenbäume einzusammeln. Nach der Besprechung der Strecken und weiterer Details haben sie sich mit drei Treckern mit Anhängern und einem Pkw mit Anhänger auf den Weg gemacht.
Für die Entsorgung arbeitet die Landjugend mit der AWG zusammen. Die AWG stellt auf dem Hof eines Vereinsmitglieds einen Container auf, in den die Tannenbäume am Abend umgeladen werden. Den Container transportiert die AWG dann auf den Wertstoffhof, wo die Bäume als Grünabfall verwertet werden.

Die Landjugend Hasbergen-Stuhr sammelt traditionell die Weihnachtsbäume ein.
Foto:
Vasil Dinev
Bereits im sechsten Jahr sammelt die Landjugend 2026 ausgediente Tannenbäume in Alt-Stuhr, Brinkum, Kuhlen, Seckenhausen, Heiligenrode, Moordeich, Varrel und Groß Mackenstedt ein. Und die Nachfrage ist nach wie vor groß. Interessierte Einwohnerinnen und Einwohner von Stuhr konnten sich für das vergangene Wochenende über die Internetseite der Landjugend anmelden und ihren Tannenbaum gegen eine Spende abholen lassen.
Spenden erwünscht
Zum Bezahlen gibt es mehrere Möglichkeiten: Man hängt seinen Obolus in einer wetterfesten Tüte an den Tannenbaum, überweist den Betrag auf das Bankkonto der Landjugend oder spendet über einen Online-Bezahldienst. „Die Mehrzahl der Leute wählt mittlerweile die Überweisung. Die notwendigen Daten stehen auf unserer Homepage“, erklärt Strauß weiter. Die Anmeldung mit Angabe der Adresse und Anzahl der Bäume ist notwendig, damit die Landjugend die Strecke im Vorfeld planen kann. Am Abholtag sollten die Bäume ab 9 Uhr – von Lametta und sonstigem Weihnachtsschmuck befreit – gut sichtbar an der Straße stehen, ohne den Weg zu versperren oder jemanden zu stören.
Mit den Einnahmen bezahlt die Landjugend erst einmal die Kosten, die für die Tannenbaumsammelaktion anfallen, wie beispielsweise den Diesel für die Trecker. „Ansonsten finanzieren wir mit den Spenden die Aktivitäten unseres Vereinslebens“, erklärt Roman Strauß. Rund 60 Mitglieder im Alter zwischen 16 und 30 Jahren verzeichnet die Landjugend Hasbergen-Stuhr aktuell. Sie treffen sich für gemeinsame Aktionen und Unternehmungen, zu denen das Aufstellen des Maibaums, das Binden der Erntekrone und das Schmücken des Erntewagens genauso zählen wie beispielsweise Bowling, der Besuch eines Kletterparks oder eine Autorallye. Außerdem veranstaltet die Landjugend seit über 50 Jahren den Scheunenball auf dem Gut Varrel und nimmt mit dem Verkauf von Steakbrötchen am Stuhrer Weihnachtsmarkt teil.

Trotz kalter Wintertemperaturen: Die Landjugend Hasbergen-Stuhr ließ sich bei der Tannenbaumsammlung nicht Bange machen.
Foto:
Vasil Dinev
Bis etwa 15 Uhr haben die Akteure der Tannenbaumsammelaktion am Sonnabend gearbeitet. „Wir haben etwa 350 Bäume eingesammelt und in den Container umgeladen“, schätzt Strauß. Trotz Regenhose, Winterjacke und dicken Handschuhen waren alle ziemlich durchgefroren und froh, sich nach getaner Arbeit bei heißem Kakao, Apfelsaft oder Glühwein wieder aufwärmen zu können.
Am 10. und 11. Januar sammelt die Landjugend in der Zeit von 9 bis 17 Uhr noch einmal Tannenbäume ein. Interessenten können sich über die Internetseite des Vereins (www.lj-hasbergen-stuhr.de) anmelden.
Zur Sache
Weitere Tannenbaumsammlungen folgen am Wochenende: Am Sonnabend, 10. Januar, in Fahrenhorst ab 10 Uhr. Der Schützenverein sammelt in den Ortsteilen Feine, Warwe und Neukrug. Ebenfalls am 10. Januar sammelt die Jugendfeuerwehr Kirchweyhe im Gebiet Alt-Kirchweyhe zwischen den Straßen Drohmweg, Hinter den Höfen, Kirchweyher und Dorfstraße ab 10 Uhr. Alternativ können die Bäume in der Zeit von 10 bis 12 Uhr am Feuerwehrhaus (Am Geestweg 2) abgegeben werden.
Ebenfalls am 10. Januar sammeln in Syke und Barrien die Ortsfeuerwehren die Bäume ab 9 Uhr ein. Ab 9 Uhr sammelt der Kinder- und Jugendfeuerwehr-Förderverein Gessel-Ristedt in den Ortschaften Gessel, Leerßen, Ristedt und Sörhausen. In den Ortschaften Gödestorf, Osterholz, Schnepke und Falldorf nimmt die Jugendfeuerwehr Gödestorf-Osterholz-Schnepke ab 9 Uhr die Tannenbäume an der Straße mit. Ab 12.30 Uhr sammelt die Feuerwehr Okel in der Ortschaft Okel die Weihnachtsbäume ein.
Der zweite Sonnabend des Jahres, 10. Januar, bietet auch in Bassum Gelegenheit, den Baum vor der eigenen Haustür loszuwerden. In Albringhausen und Schorlingborstel ist dann der Schützenverein Albringhausen-Schorlingborstel unterwegs. Die Bäume müssen bis 9 Uhr am Straßenrand bereitgelegt werden. Bassum, Klenkenborstel, Osterbinde und Wedehorn liegen auf der Route der Jugendfeuerwehr Bassum. In Bramstedt ist die Jugendfeuerwehr Bramstedt unterwegs. Dort müssen die Bäume bis 9.30 Uhr am Straßenrand liegen. In Nordwohlde und Umgebung sammelt die Jugendfeuerwehr Nordwohlde-Stühren das Gehölz ein.
Auch in der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen gibt es am 10. Januar einige Sammlungen. In der Ortschaft Bruchhausen-Vilsen übernimmt dies etwa der SV Bruchhausen-Vilsen. Dafür ist eine vorherige Anmeldung erforderlich unter www.svbv.de. In Martfeld und Schwarme (inklusive Hustedt und Kleinenborstel) wird ebenfalls am 10. Januar gesammelt. In die Hand nimmt das die Jugendfeuerwehr Schwarme und Umgebung. Die Bäume müssen bis 9 Uhr abgeschmückt an der Straße liegen. In Berxen ist der SV Berxen unterwegs.
In Twistringen übernimmt die Sammlung am 10. Januar ab 8 Uhr die katholische Jugend Twistringen. Interessierte melden sich unter https://www.gemeindeverbund.de/ oder per E-Mail an die Adresse kjt@gemeindeverbund.de.
Alternativ zur Abholung können die Weihnachtsbäume an einem der Wertstoffhöfe der Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWG) Bassum entsorgt werden, informiert das Unternehmen. Zu den Anlaufstellen zählen der Wertstoffhof Stuhr/Weyhe (Margarete-Steiff-Straße 9 in Melchiorshausen), Bassum (Klövenhausen 20 in Bassum), Diepholz-Aschen (Lindloge 50 in Diepholz) und Sulinger Land (Rudolf-Diesel-Straße 11 in Sulingen). Zu „kleinen Stücken“ zerkleinert, könne der Baum auch in der Biotonne entsorgt werden, heißt es weiter. Neben der Tonne liegende Stämme werden allerdings nicht mitberücksichtigt.
Welche Organisationen und Vereine sammeln im Januar 2026 in der Region ausgediente Weihnachtsbäume ein?
Im Januar 2026 werden in der Region ausgediente Weihnachtsbäume von verschiedenen Organisationen und Vereinen eingesammelt. Im Landkreis Diepholz übernehmen diese Aufgabe unter anderem die Landjugend Hasbergen-Stuhr, örtliche Schützenvereine (z.B. Schützenjugend Fahrenhorst), zahlreiche Feuerwehren und Jugendfeuerwehren sowie kirchliche und sportliche Vereine, wobei die Abholung oft nur nach Anmeldung oder in bestimmten Ortsteilen erfolgt. In Bremen organisiert die Bremer Stadtreinigung (DBS) die Sammlung zu festgelegten Terminen, und als Alternative können Bäume auch bei Recycling-Stationen oder Wertstoffhöfen abgegeben werden.
Quellen
Wie erfolgt die Entsorgung der gesammelten Tannenbäume durch die Landjugend Hasbergen-Stuhr und welche Kooperationen bestehen dabei?
Die Landjugend Hasbergen-Stuhr sammelt die ausgedienten Weihnachtsbäume nach vorheriger Anmeldung ein und transportiert sie mithilfe von Treckern, Anhängern und Pkw an einen von der Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWG) bereitgestellten Container bei einem Vereinsmitglied. Von dort werden die Bäume auf den Wertstoffhof gebracht und als Grünabfall fachgerecht von der AWG verwertet. Für die Entsorgung der Weihnachtsbäume arbeitet die Landjugend Hasbergen-Stuhr also in Kooperation mit der AWG des Landkreises Diepholz zusammen.
Quellen
Welche alternativen Möglichkeiten bestehen zur Entsorgung von Weihnachtsbäumen in der Region, falls eine Abholung durch Vereine nicht genutzt werden kann?
Sollte die Abholung durch Vereine nicht genutzt werden können, bestehen im Landkreis Diepholz mehrere alternative Entsorgungsmöglichkeiten für Weihnachtsbäume. Zum einen können kleine, zuvor zerkleinerte Bäume in der heimischen Biotonne entsorgt werden, sofern sie vollständig darin Platz finden. Alternativ ist eine kostenfreie Abgabe an den Wertstoffhöfen (z.B. Stuhr/Weyhe, Bassum, Diepholz-Aschen, Sulinger Land), bei Grünabfallsammelstellen oder landwirtschaftlichen Annahmestellen möglich; zudem kann der Baum auch im eigenen Garten kompostiert oder für Gartenarbeiten verwendet werden.
Quellen
Diese Fragen und Antworten wurden mit KI basierend auf unseren Artikeln erstellt.
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