Schnee vom Wochenende
Dauerfrost in Dresden: Winterdienst rückt in Nebenstraßen aus
05.01.2026 – 10:24 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Räumfahrzeug in Dresden im Einsatz (Archivbild): Der Winterdienst konzentrierete sich am Morgen vorrangig auf Höhenlagen, Buslinien oder Brücken. (Quelle: imago)
Die glatten Straßen halten den Winterdienst in Atem. Auf den Nebenstraßen liegt noch Schnee vom Wochenende – das soll sich im Laufe des Tages ändern.
Dauerfrost lässt den Dresdner Winterdienst nicht zur Ruhe kommen. Seit Montagmorgen, 4 Uhr, sind 44 Mitarbeiter mit 41 Fahrzeugen im Einsatz und streuten zunächst das gesamte Hauptnetz der Stadt. Das teilt die Stadt Dresden am Montagvormittag mit.
Die Arbeiter hätten sich dabei auf Höhenlagen, steile Strecken, Buslinien oder Brücken konzentriert. Vereinzelt räumten sie kleine Schneeverwehungen. In der Nacht fielen die Temperaturen auf minus 5 Grad – auf den Straßen habe sich Reifglätte gebildet. Neuschnee habe die Nacht allerdings nicht nach Dresden gebracht.
Seit dem Vormittag räumt der Winterdienst nun auch die Nebenstraßen, so die Stadt weiter. Dort liegt noch Schnee vom Wochenende. Die Winterdienste wollen Rettungswagen, Müllabfuhr und Lieferdiensten die Durchfahrt erleichtern.
Auch in den kommenden Tagen ist mit vereisten Straßen zu rechnen – der Dauerfrost bleibt. Die Temperaturen bewegen sich dabei meist auch tagsüber unter null Grad. Laut einer Prognose von „Kachelmannwetter“ bleibt es bis Mitte Januar frostig – die 14-Tage-Vorhersage zeigt durchgehend Minusgrade in der Nacht.
Der Dresdner Winterdienst habe sich deshalb darauf eingestellt, auch in den kommenden Tagen zuerst die Hauptstraßen zu streuen und sich in einer zweiten Schicht auf die Nebenstraßen zu konzentrieren. Der Winterdienst sei bis 21 Uhr im Einsatz.
