Produkte der Marken Beba und Alfamino könnten mit einem Giftstoff belastet sein. Es handle sich um einen vorsorglichen Rückruf, erklärt der Nahrungsmittelkonzern.

Babynahrung der Marke Beba könnte mit einem Giftstoff belastet sein. Nestlé hat als Vorsichtsmassnahme beschlossen, die Produkte zurückzurufen.Babynahrung der Marke Beba könnte mit einem Giftstoff belastet sein. Nestlé hat als Vorsichtsmassnahme beschlossen, die Produkte zurückzurufen.

Denis Balibouse / X90072

Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé hat in mehreren Ländern Säuglingsnahrung zurückgerufen. Betroffen sind unter anderem Deutschland und Österreich, laut einer Sprecherin aber auch die Schweiz. Der Rückruf umfasst verschiedene Chargen der Marke Beba, die im Detailhandel verkauft wird, sowie von Alfamino, eine in Apotheken erhältliche Babymilch.

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In den Produkten kann möglicherweise das Toxin Cereulid vorhanden sein. Laut den Informationen ist die Ursache ein Reinigungsdefekt in einem Produktionswerk eines Nestlé-Zulieferbetriebs. Die betroffenen Produkte seien bereits aus dem Handel genommen worden, hiess es.

Nestlé betonte, dass weder in der Schweiz noch in Deutschland oder Österreich bis jetzt Erkrankungen oder Symptome im Zusammenhang mit dem Verzehr der betroffenen Produkte gemeldet worden seien. Dennoch habe der Konzern als Vorsichtsmassnahme beschlossen, die Produkte zurückzurufen.

Cereulid kann bei Verzehr Übelkeit und Erbrechen verursachen. Die Behörden rieten, die betroffenen Produkte nicht zu verwenden und sie in die Verkaufsstellen zurückzubringen.