Stuttgart. Der VfB Stuttgart hat das Testspiel gegen den FC Luzern mit 3:2 (2:0) gewonnen. Das Spiel fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Robert-Schlienz-Stadion an der Mercedesstraße statt. Fünf Tage vor dem Bundesliga-Restart gegen Leverkusen (10.01.) wollte Trainer Sebastian Hoeneß gegen den Schweizer Erstligisten sehen, wo seine Mannschaft nach dem Jahreswechsel steht. Unsere Redaktion war vor Ort und erklärt, wie der Test gegen Luzern ablief.
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VfB Stuttgart gegen FC Luzern: Klare Verhältnisse in der ersten Halbzeit
Im Vergleich zum Trainingsauftakt am Samstag fielen Tiago Tomas (muskuläre Probleme) und Finn Jeltsch (Rückenprobleme) aus. Trotz der beiden Ausfälle hatte Trainer Sebastian Hoeneß 24 Spieler in seinem Testspiel-Aufgebot. In den Anfangsminuten war die Partie noch ausgeglichen, Luzern kam sogar zum ersten Abschluss des Spiels (3.). Im Anschluss riss der VfB aber die Kontrolle an sich, Deniz Undav scheiterte nach Flanke von Maximilian Mittelstädt (4.). Die Schwaben ließen nun Ball und Gegner laufen, Luzern kam kaum noch zu nennenswerten Aktionen. Nach kleineren Chancen von Josha Vagnoman (8.) und Nikolas Nartey (9.) kam Justin Diehl nach starkem Steckpass von Undav zur bislang größten Chance der Partie. Er scheiterte aber daran, Gästekeeper Pascal Loretz zu umkurven (12.).
Wenig später ging der VfB aber in Führung, nach einem Konter verlängerte Diehl per Kopf auf Nartey, der frei vor Loretz cool blieb und traf (19.). Diehl war es, der nach Vorlage von Chema Andrés mit einem abgefälschten Abschluss schließlich zum 2:0-Halbzeitstand erhöhte (22.). In der Folge schlief das Spiel ein wenig ein, wurde vor der Halbzeit durch einen Fehlpass von Jeff Chabot auf Luzerns Stürmer Adrian Grbic wachgerüttelt. VfB-Keeper Alexander Nübel parierte gegen Grbic (39.), auf der Gegenseite verhinderte Loretz noch den Debüttreffer von Neuzugang Jeremy Arévalo (44.).
VfB Stuttgart gegen FC Luzern: Gäste drehen spät auf
Nach dem Seitenwechsel wechselten beide Mannschaften munter durch, Hoeneß schickte zehn neue Feldspieler auf den Rasen – darunter auch Leny Meyer (U21) und Ivan Knezevic (U19) aus den Jugendmannschaften des VfB. Die zweite Halbzeit ließ den Zug des ersten Durchgangs erst einmal vermissen. VfB-Kapitän Atakan Karazor bekam den Ball von Jamie Leweling abgelegt, verpasste aus elf Metern mit einem schwachen Abschluss (54.). Badredine Bouanani zeigte sich zielgenauer, war aber auch nicht erfolgreich – er zog nach innen und traf mit seinem Schuss die Latte (61.). Wenig später hielt Julian Bock noch für Luzern Lewelings Distanzschuss (65.).
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Chris Führich erhöhte schließlich nach einem Dribbling von der linken Seite, sein Abschluss passte perfekt in die lange Ecke (67.). Für den VfB gab es noch eine Schrecksekunde, als Ermedin Demirovic mit Bock zusammenprallte. Der Stürmer konnte aber weiterspielen (78.). Bis auf eine Chance von Führich (83.) kam der VfB nicht mehr zu nennenswerten Aktionen, dafür spielte Luzern noch einmal auf: Sandro Wyss traf erst die Latte und verpasste dann knapp (80./82.), ehe Lars Villiger frei durchgeschickt wurde und auf 3:1 verkürzte (84.). Andrej Vasovic erzielte sogar noch das 3:2 (86.), was auch der Tatsache geschuldet war, dass der VfB nach den vielen Wechseln etwas aus dem Rhythmus kam.
Die Aufstellung des VfB:
1. Halbzeit: Nübel – Vagnoman, Stergiou, Chabot, Mittelstädt – Nartey, Chema Andrés, Stiller, Diehl – Arévalo, Undav.
2. Halbzeit: Nübel (62. Bredlow) – Assignon, Knezevic, Hendriks, Meyer (70. Catovic) – Karazor, Stenzel – Bouanani, Führich, Leweling – Demirovic.

