
Der VfB Stuttgart zeigte sich im Testspiel gegen den FC Luzern treffsicher und offenbarte, woran die Schwaben vor dem Liga-Knaller bei Bayer 04 Leverkusen noch arbeiten müssen.
Der VfB Stuttgart zeigte sich im Testspiel gegen den FC Luzern treffsicher und offenbarte, woran die Schwaben vor dem Liga-Knaller bei Bayer 04 Leverkusen noch arbeiten müssen.
Mit Winter-Neuzugang Jeremy Arévalo in der Startelf hat der VfB Stuttgart seine Generalprobe vor dem Bundesliga-Auftakt nach der Winterpause erfolgreich gestaltet. Der DFB-Pokalsieger bezwang den FC Luzern aus der Schweiz in einem nicht öffentlichen Test mit 3:2 (2:0). Nach der Pause gab Stürmer Ermedin Demirovic nach dreimonatiger Verletzungspause sein Comeback und meldete sich somit bereit für den Bundesliga-Restart am kommenden Samstag (18.30 Uhr live im Audiostream auf Sportschau.de) bei Bayer Leverkusen.
Arévalo war in der vergangenen Woche vom spanischen Zweitligisten Racing Santander verpflichtet worden. Er wurde bei seinem Debüt von Trainer Sebastian Hoeneß auf dem rechten Flügel eingesetzt. Demirovic wurde beim DFB-Pokalsieger zur Halbzeit eingewechselt. Beim Vorbereitungsstart am Samstag hatte der Bosnier sein erstes komplettes Mannschaftstraining absolviert, nachdem Anfang Oktober ein beginnender Ermüdungsbruch im Fußwurzelknochen diagnostiziert worden war. Er wolle Trainer Sebastian Hoeneß nun „das Gefühl geben, dass ich da bin, dass ich ready bin, egal für wie viele Minuten“, hatte Demirovic angekündigt.
VfB Stuttgart mit dem Doppelschlag
Beide Teams liefen früh an und erzwangen dadurch Fehler. Die erste gute Möglichkeit vergab Stuttgarts Josha Vagnoman (7.) und wenig später sprang eine verunglückte Hereingabe von Nikolas Nartey an die Latte. Bei seinem zweiten Versuch machte es der Däne besser und brachte die Schwaben in Führung (19.), die Justin Diehl ausbaute (22.).
Für das 3:0 sorgte indes Chris Führich per Schlenzer (67.). In der Schlussphase kam Luzern durch Lars Villiger und Andrej Vasovic (84./85.) noch einmal heran. Zudem kamen beide Mannschaften zu weiteren Lattentreffern.