Der Stromausfall im Berliner Südwesten hat auch Sängerin Sarah Connor (45) getroffen. Die Musikerin veröffentlichte bei Instagram Videos, in denen sie im Dunkeln mit einer Stirnlampe zu sehen ist. „Liebe Grüße aus Berlin vom Stromausfall“, sagte Connor in einem der Videos, über die mehrere Medien berichteten. Es sei kalt und dunkel.

Videos aus dunkler Wohnung – Fragen nach Notfallplänen

In einem weiteren Clip sagte die Musikerin, die Videos habe sie vorhin zu Hause aufgenommen und sie hätten sich nun entschieden, ins Hotel zu gehen. Zu Hause gebe es weder Internet noch Telefon. Sie finde es krass und frage sich, ob man in so einer großen Stadt nicht besser darauf vorbereitet sein könne.

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Connor sagte auch, sie selbst könnten jetzt ins Hotel gehen und hätten es warm. „Aber wie machen das andere Leute?“ An Politiker richtete sie die Frage, was sie dagegen tun würden. Gäbe es keine Notfallaggregate, die Haushalte im Notfall versorgen könnten? Dann sei man „ein ganz schön verwundbares Plätzchen hier in Berlin“.

„Irgendein Plan, irgendjemand?“, fragte Connor, die bei Instagram auch Informationen der Polizei teilte. Nach einem Brandanschlag an einer Kabelbrücke sind Zehntausende Haushalte im Südwesten Berlins ohne Strom.

Auch die Journalistin Franca Lehfeldt, Ehefrau von Ex-FDP-Chef Christian Lindner, ist von dem Stromausfall betroffen und bringt ihren Unmut ebenfalls auf Instagram zum Ausdruck: „Seit über 24 Stunden sind über 35.000 Haushalte im Berliner Südwesten ohne Strom und Wärme, wir sind einer davon.“ Und sie stellt die Frage: „Wie kann es in der Hauptstadt der Bundesrepublik sein, dass kritische Infrastruktur so leicht zugänglich ist, dass sie für Tage sabotiert werden kann?“