Trauer bei Jessica von Bredow-Werndl (39).

Die deutsche Dressurreiterin verlor jetzt ihr elfjähriges Nachwuchspferd Diallo. Auf Instagram teilt die viermalige Olympiasiegerin ihren Schmerz mit ihren über 460.000 Followern und schreibt: „Heute früh musste ich dich gehen lassen, Diallo. Und kein Wort fühlt sich groß genug an für das, was gerade in mir zerbrochen ist.“

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Bereits am Montag wurde der Wallach in eine Klinik für Pferde in München eingeliefert, an diesem Dienstag verstarb das Pferd, das mit seiner Reiterin im vergangenen Jahr erste Erfolge auf Grand-Prix-Niveau feierte (gewann unter anderem im November beim 39. Internationalen Reitturnier Stuttgart German Masters den Grand Prix). Jessica von Bredow-Werndl: „Noch am Wochenende haben wir gemeinsam getanzt, es hat sich alles so leicht angefühlt.“ Doch plötzlich litt das Pferd.

Die Erfolgsreiterin, die neben vier Olympiasiegen auch einen WM-Titel sowie sechs EM-Titel gewann: „Dann kam diese Krankheit wie ein Sturm, lautlos, gnadenlos und unaufhaltsam, hat sich in Stunden durch deinen Körper gefressen und mir das Herz aus der Brust gerissen.“ Woran Diallo genau verstarb, scheint noch unklar. Laut von Bredow-Werndl liege der Verdacht auf dem Bornavirus. Dabei handelt es sich um ein gefährliches Virus, das vorwiegend Pferde und Schafe befällt und eine meist tödlich verlaufende Entzündung des zentralen Nervensystems auslöst.

Jessica von Brewdow-Werndl mit ihrer olympischen Goldmedaille 2024. In Paris gewann von Bredow-Werndl Gold mit Dalera BB, die Ausnahme-Stute war zu diesem Zeitpunkt bereits 17 Jahre alt

Jessica von Bredow-Werndl mit ihrer olympischen Goldmedaille 2024. In Paris gewann von Bredow-Werndl Gold mit Dalera BB, die Ausnahme-Stute war zu diesem Zeitpunkt bereits 17 Jahre alt

Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Die Dressurreiterin: „Du hast gekämpft. Wir haben gemeinsam gekämpft. Wir mussten dich gehen lassen mit gebrochenem Herzen, weil deins nicht mehr konnte. Jetzt ist es still und ich weiß, dass du keine Schmerzen mehr hast, dass du frei bist.“

Aber: „Dein Platz ist leer. Und doch bist du überall. In dieser Liebe, die keinen Körper mehr findet. Danke, Diallo. Ich trage dich weiter in meinem Herzen. In allem, was ich bin.“

Auch Bundestrainerin Monica Theodorescu (62) trauert und erklärt: „Ich bin sehr traurig, dass wir ein Pferd mit sehr guter internationaler Perspektive und liebenswertem Charakter verloren haben.“