Suor Angelica (Schwester Angelica) ist eine einaktige Oper von Giacomo Puccini. Die Uraufführung fand im Jahr 1918 in New York statt. Sie bildet das lyrische Mittelstück seines Operntriptychons Il trittico.

Die Oper spielt im 17. Jahrhundert in einem italienischen Kloster. Angelica, eine Adlige, wurde zur Strafe für ein uneheliches Kind ins Kloster geschickt. Nach Jahren erfährt sie durch ihre kaltherzige Tante, die Fürstin, vom Tod ihres Sohnes. Verzweifelt nimmt sie Gift, erfährt jedoch im Sterben eine göttliche Vision der Vergebung.

Gianni Schicchi ist der dritte und abschließende Teil von Puccinis Operntriptychon Il trittico und wurde im selben Jahr wie Suor Angelica 1918 in New York uraufgeführt. Ihre Handlung beruht auf einer Episode der Göttlichen Komödie von Dante Alighieri.

Nach dem Tod des reichen Buoso Donati im Jahr 1299 in Florenz stellt seine gierige Verwandtschaft fest, dass er sein gesamtes Vermögen einem Kloster vermacht hat. Der listige Gianni Schicchi wird gerufen, um das Testament zu fälschen. Er gibt sich im dunklen Bett als der (noch nicht offiziell für tot erklärte) Buoso aus und diktiert einem Notar ein neues Testament – wobei er die wertvollsten Besitztümer kurzerhand sich selbst zuspricht.

Die Aufführungen sind eine Kooperation mit der Hochschule Hannover und dem Mädchenchor Hannover.

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Gebäude aus der Vogelperspektive gesehen

© Peter Sondermann

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