In der aktuellen Ausgabe gibt es bei „Bares für Rares“ wieder jede Menge besonderer Raritäten mit spannenden Herkunftsgeschichten.

BILD stellt Ihnen im Folgenden das Highlight der heutigen Folge vor und zeigt Ihnen außerdem, welche weiteren Raritäten am Dienstag, dem 6. Januar 2026 versteigert wurden.

Das ist das Highlight der heutigen Folge

Andreas und Gerd Klein aus Emden brachten ein ganz besonderes Erbstück zu Horst Lichter (63) und den Experten. Bei dem Kunstwerk handelte es sich um ein vermeintliches Ölgemälde, das sich jedoch als ein einzigartiges Steinmosaik herausstellte. Es stammt von einem Großonkel der Familie, der es nach Familientradition von einer Weltausstellung mitgebracht hatte.

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Kunstexperte Colmar Schulte-Goltz (52) erklärte die Besonderheit des Werkes: Es handelt sich um ein sogenanntes Pietra-dura-Mosaik des Künstlers Giovanni Montelatici aus Florenz. Dieses Kunsthandwerk, das auf einer uralten Florentiner Technik basiert, ermöglicht es, Bilder aus unzähligen, präzise zugeschnittenen Steinchen so darzustellen, dass sie wie gemalte Szenen wirken. Selbst kleinste Details wie ein Wollfaden sind in filigranster Steinlegearbeit ausgeführt.

Für besondere Akzente wurden Edelsteine wie Türkis und Lapislazuli verwendet. Das Mosaik entstand etwas nach 1900, in der wirtschaftlich erfolgreichsten Phase des Künstlers, und war früher der Höhepunkt jeder Sammlung. Das Werk ist in einem wunderbaren Zustand und befand sich noch in der originalen Schutzverpackung mit dem Aufdruck des Verkaufsorts in Florenz.

Andreas und Gerd Klein kommen mit einem ganz besonderen Erbstück zu „Bares für Rares“

Andreas und Gerd Klein kommen mit einem ganz besonderen Erbstück zu „Bares für Rares“

Foto: ZDF

Gerd und Andreas erhofften sich für dieses Meisterwerk 2.000 Euro. Colmar Schulte-Goltz hingegen schätzte den Wert des Objekts jedoch sogar auf 2.500 bis 3.500 Euro.

Im Händlerraum sorgte das Steinmosaik für ungläubiges Staunen und einen äußerst intensiven Bieterwettstreit. Die Gebote schossen in die Höhe und übertrafen rasch die Expertenschätzung. Den Zuschlag erhielt schließlich der Händler Fabian Kahl (34) für unglaubliche 5.000 Euro. Gerd, der Vater, zeigte sich sichtlich gerührt. Er und seine Frau feiern nächstes Jahr Diamantenhochzeit und wollen den Erlös nutzen, um mit Kindern und Enkelkindern „ordentlich zu feiern“.

Alle weiteren Raritäten vom 6. Januar 2026

Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten von heute, dem 6. Januar 2026, und was die Einschätzung des Expertenteams von „Bares für Rares“ dazu war:

  • Opal-Schmuckset: Beate Schäfer (59) aus Stuttgart verkauft ein 750er-Weißgold-Schmuckset (Collier, Armreif, Ring) aus den 1970er-Jahren, das sie im Auftrag ihrer Mutter verkaufen möchte. Das Set mit Opalen (12–13 Karat) und Brillanten (2,5 Karat) stammt aus der Goldschmiede Brandt in Esslingen. Laut Wendela Horz (56) liegt der Wert des Schmucksets bei 4.500 bis 5.000 Euro.
  • Dekorativer Detektiv: Sabine und Anne aus Siegen bringen eine lebensgroße Figur eines rauchenden Detektivs mit. Sabine hat die vermeintliche Pappmaché-Figur auf dem Flohmarkt für 3 Euro erworben, Detlev Kümmel (57) erkennt jedoch, dass es sich um Kunststoff handelt und das Stück aus den späten 80ern bis Mitte 90ern stammt. Er schätzt das Stück auf ca. 50 Euro.
  • Silber-Visitenkartenetui: Brigitte Kößler (45) aus Wien möchte ein filigran gearbeitetes Silber-Etui verkaufen, das sie als Dankeschön für Archivarbeiten in ihrer Pfarrgemeinde erhielt. Experte Colmar Schulte-Goltz identifiziert es als ein 800er-Silber-Visitenkartenetui vom Ende des 19. Jahrhunderts. Seine Expertenschätzung beläuft sich auf 160 bis 220 Euro.
  • Feuerwehr-Scheinwerfer: Jana Dück aus Hamburg und ihr Vater Willi Preuß aus der Feldberger Seenlandschaft präsentieren zwei große Aluminiumguss-Scheinwerfer, die Willi vor 35 Jahren von der Freiwilligen Feuerwehr vor der Verschrottung rettete. Die Leuchten der polnischen Firma Famor wurden um 1978 für das Ausleuchten von Einsatzorten gefertigt. Detlev Kümmel schätzt einen Scheinwerfer auf 150 Euro, also 300 Euro für das Paar.
  • Hamilton-Schmuckuhr: Martin Kroppen (59) aus Ibiza verkauft eine Hamilton-Damen-Schmuckuhr, ein Erbstück seiner Mutter, die diese in den USA gekauft hatte. Die 585er-Weißgold-Uhr aus den 1960er/70er-Jahren ist mit rund 1,5 Karat Diamanten besetzt. Wendela Horz taxierte den Wert auf 1.100 bis 1.300 Euro.

Ob und für wie viel Geld die Stücke über den Händlertresen gingen, erfahren Sie in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ um 15:05 Uhr im ZDF.