Bürgermeister Christoph Hopp hat am Dienstag die Sternsinger von St. Remigius Viersen im Stadthaus begrüßt. Sie spendeten den traditionellen Segen „20*C+M+B+26“. Der Segensaufkleber wurde gut sichtbar über der Tür des Fahrstuhls im Stadthausfoyer angebracht. Von dort aus zogen die Sternsinger weiter ins Kreishaus, wo sie dann Landrat Bennet Gielen begrüßte. Die Sternsingeraktion 2026 steht unter dem Motto „Schule statt Fabrik“. Bei der diesjährigen Aktion „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ weisen die Sternsinger beispielhaft auf die Situation in Bangladesch hin. Dort müssen rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten. 1,1 Millionen davon leiden unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Die erste Sternsinger-Aktion hat es im Jahr 1959 gegeben. Inzwischen ist das Dreikönigssingen die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder engagieren. Das Projekt wird vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend getragen.