Der EHC Red Bull München hat am Dienstag die Rückkehr in die Erfolgsspur verpasst. Der Ex-Meister kassierte gegen Titelverteidiger Eisbären Berlin auf eigenem Eis mit 2:3 (1:0, 0:2 1:1) seine dritte Niederlage in Folge und fiel auf Rang fünf zurück. „Sehr bitter“, nannte Patrick Hager das Endergebnis gegenüber BR24Sport nach der Partie.

EHC München ging in Führung

Dabei gaben die Hausherren im ersten Spielabschnitt den Ton an, sie gingen durch einen Treffer von Jeremy McKenna verdient in Führung. Doch die Gäste wurden mit der Zeit aktiver und drehten die Partie. Liam Kirk glich nach einem sehenswerten Konter aus (32.), Lean Bergmann erzielte nach einer starken Einzelleistung das zweite Tor der Eisbären (38.).

Das Schlussdrittel verlief lange auf Augenhöhe und ohne wirkliche Höhepunkte. Doch dann legten die Berliner noch einmal los, brachten die Hausherren in Schwierigkeiten, Lester Lancaster (50.) erhöhte den Vorsprung. „Wir haben unseren Fortschritt nicht mehr so zur Geltung gebracht wie im ersten Drittel“, analysierte Hager.

Ferguson ließ Münchner noch hoffen

Das vorentscheidende vierte Tor für die Eisbären wurde dann aber nach Videobeweis aberkannt. Die Roten Bullen durften im ausverkauften SAP Garden weiter hoffen, sie nahmen den Goalie vom Eis und Brady Ferguson konnte 40 Sekunden vor Schluss den Anschluss herstellen. Mehr war am Dienstagabend für die Münchner nicht drin. „Wir spielen in drei Tagen wieder, wir haben dann die Chance, das Ganze wiedergutzumachen, das letzte Spiel wird analysiert und dann werden wir uns wieder aufs neue Spiel fokussieren“, sagte Hager BR24Sport.