Nach massiven Störungen
Bahnstrecke zwischen Dresden und Leipzig wieder frei
Aktualisiert am 07.01.2026 – 08:05 UhrLesedauer: 1 Min.
Reisende stehen auf dem Bahnsteig am Bahnhof vor einem Güterzug: Auf der Strecke zwischen Leipzig und Dresden kommt es zu erheblichen Beeinträchtigungen. (Quelle: Robert Michael/dpa)
Nachdem ein Güterzug in Riesa eine Oberleitung beschädigt hatte, kam es zu Einschränkungen bei der Bahn. Mittlerweile ist alles behoben – und eine wichtige Strecke in Sachsen wieder frei.
Aufatmen für alle Pendler in Dresden und Leipzig: Zwischen den beiden sächsischen Städten fahren wieder Züge. Die Strecke sei am späten Dienstagnachmittag wieder freigegeben worden, sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn. Zuvor hatte es im Bereich Riesa eine technische Störung gegeben.
Am frühen Dienstagmorgen war ein Güterzug bei der Durchfahrt durch den dortigen Bahnhof gegen herabhängende Teile einer Oberleitung geprallt und hatte die Leitung beschädigt. Im Nachbargleis stieß wenig später ein Regionalexpress auch mit Teilen der Oberleitung zusammen. Reisende konnten den Zug nach etwa einer Stunde verlassen und wurden von DB-Mitarbeitenden zum benachbarten Bahnhofsgebäude gebracht.
Es kam zu massiven Störungen im Bahnverkehr, viele ICE- und IC-Züge – etwa nach Nordrhein-Westfalen, nach Wiesbaden oder nach Oberstdorf in Bayern –waren davon betroffen. Die Deutsche Bahn richtete einen Ersatzverkehr zwischen den Hauptbahnhöfen Leipzig und Dresden ein. Reisende von Leipzig mussten etwa zunächst mit dem RE50 nach Oschatz und dort mit dem Bus weiter nach Priestewitz im Landkreis Meißen fahren. Von dort ging es wieder mit dem Zug nach Dresden. Die Fahrzeit verlängerte sich dadurch deutlich.
Mit zwei Reparaturzügen aus Dresden und Zwickau wurden die Schäden an der Oberleitung behoben. Gegen Mittag wurden der Güterzug und der RE abgeschleppt. Warum die Teile der Oberleitung herunterhingen, war zunächst unklar.
