- Das Festival „Miniaturen – Kunst im Kleinen“ findet am 16. und 17. Januar im Theaterkontor Bremen unter dem Motto „Auftauchen“ statt.
- 45 Künstlerinnen und Künstler der freien Szene bespielen alle Räume des historischen Kontorhauses mit Theater, Tanz, Installationen und Musik.
- Der Organisator betont das Ziel, das Wesentliche im Kleinen sichtbar zu machen. Eintrittskarten sind online und ab 17.30 Uhr an der Abendkasse erhältlich.
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„Wir tauchen auf, um sichtbar zu bleiben für eine Gesellschaft der Vielen, für Weltoffenheit, für den Mut, den Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen“: Mit dieser Ansage geht das Theaterkontor, das Haus der freien Künste in der Schildstraße 21, am 16. und 17. Januar in die 14. Ausgabe des Festivals „Miniaturen – Kunst im Kleinen“. Das Motto in diesem Jahr lautet „Auftauchen“, 45 Künstlerinnen und Künstler der freien Szene sind eingeladen, das Thema nach allen Möglichkeiten der Kleinkunst zu interpretieren.
Alle Räume des historischen Kontorhauses werden bespielt – von der Umkleide bis zum Studio, vom Büro bis zum Theatersaal, vom Keller bis unters Dach. Damit wird das Festival zugleich zu einem Tag der offenen Tür, zu einem Blick hinter die Kulissen des Produktionsortes der freien Tanz- und Theaterszene, der schon seit mehr als 40 Jahren besteht. „Der Hof zum Beispiel wird vom Theater Stadt-Nomaden bespielt“, verrät Geschäftsführer Tobias Pflug. „Unser Keller-Evergreen ist Benedikt Vermeer mit seinem ‚kleinsten Theater der Welt‘.“

Aus kleinen Fundstücken schafft der Bremer Oliver Zabel Fantasiewelten – auch diesmal ist er wieder beim Miniaturen-Festival dabei.
Foto:
Theaterkontor
Theater, Tanz, Installationen und Musik – es geht quer durch die Sparten. Das Puppentheater Stella Figura plant Überraschungen für Kinder, Oliver Zabel, der im vergangenen Jahr Szenerien aus Streichholzschachteln schuf, denkt sich eine neue Mini-Welt aus, Brigitte Tuettelmann lässt Figuren aus Draht erscheinen, Jette Beyer entlockt der Blockflöte überraschende Töne, Björn Jentsch vertont Stummfilme. Zu erleben sind Kurzgeschichten, Klima-Rap und Poetry-Slam zum Thema Geschäftswelt und Umgang mit Bewerbungen. Besonders neugierig ist Tobias Pflug auch auf Slava Romanov: „Er plant eine Installation zur deutschen Geschichte. Durch Mini-Gucklöcher sind alte Fotos zu sehen, die in Fragmente zerbröseln und sich neu zusammensetzen.“
Nach der Festivalausgabe des vergangenen Jahres, die den Titel „Tief graben“ trug, bewege man sich nun in eine andere Richtung, bemerkt Pflug schmunzelnd: „nach oben, nach außen, ins Licht“. Plötzlich tauche etwas auf, zeige sich vorsichtig, zögerlich, zerbrechlich oder mit ganzer Kraft in unmittelbarer Präsenz.
Leise und laute Töne
„Wir suchen nicht die großen Gesten, sondern das Wesentliche im Kleinen“, so der Organisator. „Geordnetes Chaos trifft auf Gemütlichkeit, es ist Zeit für die leisen Töne und auch die lauten wollen gehört werden. ‚Miniaturen‘ lädt Künstler ein, das Momenthafte, das Sichtbarwerden, das fragile Auftauchen zu erforschen.“ Damit alles Kleine ganz groß rauskommt.
Info
Das Festival „Miniaturen“ findet am Freitag, 16. Januar, und am Sonnabend, 17. Januar, jeweils von 18 bis 22 Uhr im Theaterkontor, Schildstraße 21, statt. Karten gibt es unter www.rausgegangen.de und ab 17.30 Uhr an der Abendkasse. Weitere Infos erhält man unter www.theaterkontor-bremen.de
Was beinhaltet das Kleinkunstprogramm des Festivals „Miniaturen“ im Theaterkontor Bremen dieses Jahr?
Das Kleinkunstprogramm des Festivals „Miniaturen“ im Theaterkontor Bremen bietet in diesem Jahr rund 60 Kurzshows pro Abend von mehr als 40 freischaffenden Ensembles und Einzelkünstlern, die unterschiedliche Sparten wie Theater, Tanz, Musik, Performance und bildende Kunst abdecken. Unter dem Motto „bleiben oder bleiben lassen“ werden im gesamten Haus – vom Keller bis zum Dachgeschoss sowie in angrenzenden Räumen wie der Aucoop Cafeteria – zehn- bis zwanzigminütige Miniaturen präsentiert, darunter etwa artistische Performances, klassische Kunstlieder, Walking Acts, Puppenspiel und experimentelle Stücke. Ziel des Festivals ist es, mit filigranen Inszenierungen und Installationen den Blick des Publikums für die kleinen Dinge zu schärfen und einen kreativen Austausch zwischen verschiedenen Genres und Künstlern zu ermöglichen.
Quellen
Wie trägt das Festival „Miniaturen“ zur Präsentation der freien Tanz- und Theaterszene in Bremen bei?
Das Festival „Miniaturen“ bietet der freien Tanz- und Theaterszene in Bremen eine vielseitige Plattform, auf der zahlreiche Ensembles und Einzelkünstler ihre Arbeiten in kurzen Formaten präsentieren können und damit Sichtbarkeit erhalten. Durch die Nutzung aller Räume des Theaterkontors sowie die Einbindung neuer Spielorte wird experimentelles künstlerisches Arbeiten ermöglicht und ein genreübergreifender kreativer Austausch zwischen Tanz, Schauspiel, Performance, Musik und Bildender Kunst gefördert. Das Festival fungiert außerdem als „Probe-Bühne“ für neue Produktionen und trägt so aktiv zur Weiterentwicklung und Vernetzung der freien darstellenden Künste in Bremen bei.
Quellen
Diese Fragen und Antworten wurden mit KI basierend auf unseren Artikeln erstellt.
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