Kiel. Den ersten Städten und Gemeinden in Deutschland geht bereits das Streusalz aus. Durch die frostigen Temperaturen wurde in den vergangenen Tagen in vielen Orten große Mengen verbraucht. Aufgrund der Schneemengen und der Glätte ist Salz ein gefragtes und rares Gut. So hat der Engpass beispielsweise in Burbach (NRW) weitreichende Folgen: Einzelne Straßen werden dort nicht mehr gestreut. Auch in Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern) war das Streusalz-Lager am Montag leer.

Weiterlesen nach der Anzeige

Weiterlesen nach der Anzeige

Eis und Glätte in Kiel: Hat Kiel genügend Streusalz?

Doch wie ist die Lage in Kiel? Kernbotschaft der Stadt: Es wird reichen. Kiel verfügt über eigene Soleanlagen an der Daimlerstraße sowie auf dem Betriebshof Ost. In der Daimlerstraße steht ein Tank mit einem Fassungsvermögen von 230.000 Litern zur Verfügung, auf dem Betriebshof Ost ein weiterer mit 60.000 Litern. Zusätzlich hält der ABK rund 2000 Tonnen Salz und 500 Tonnen Sand vor. Zum Vergleich: In der Wintersaison 2024/2025 wurden bei 38 Winterdiensteinsätzen insgesamt etwa 1200 Tonnen Streusalz und 310 Tonnen Sand eingesetzt.

Weiterlesen nach der Anzeige

Weiterlesen nach der Anzeige

Und wenn es über Wochen friert? Dazu heißt es von der Stadtverwaltung: „Bei unseren Vorplanungen haben wir stets im Auge, dass auch nachgeordert werden kann. Dieses halten wir vertraglich fest und sind noch in keinem Winter in einen Engpass gekommen.“

KN