Nordrhein-Westfalen

Sabotageversuch auf Umspannwerk gescheitert

07.01.2026 – 18:33 UhrLesedauer: 1 Min.

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Ein Warnschild am Umspannwerk (Symbolbild): Ein Sabotageversuch in Erkrath ist gescheitert. (Quelle: Lilli Förter)

Unbekannte haben versucht, ein Umspannwerk in Erkrath zu sabotieren. Ein Bekennerschreiben machte die Behörden auf den Vorfall aufmerksam.

Unbekannte haben einen Anschlag auf ein Umspannwerk in Erkrath bei Düsseldorf verübt, der jedoch nicht erfolgreich war. Die Oberstaatsanwaltschaft Düsseldorf teilte mit, dass die linksextremistische Gruppe Kommando „Angry Birds“ den Anschlag auf der Plattform Indymedia für sich reklamiert habe.

Ein Bekennerschreiben machte die Behörden auf den Vorfall aufmerksam. Bei einer Kontrolle fand die Polizei vor Ort einen deponierten Brandsatz. Laut Schreiben sei der Anschlag bereits vor einiger Zeit verübt worden, als es noch wärmer war. Die Gruppe wollte niemanden frieren lassen und zielte auf ein Industriegebiet ab. Als Motiv nannte das Bekennerschreiben die Belastung der Menschen durch Umweltgifte.

Oberstaatsanwalt Wolf-Tilman Baumert erklärte, es handele sich um einen Sabotageakt auf die kritische Infrastruktur. Die Gruppe Kommando Angry Birds habe auch einen Anschlag auf die Bahnhauptstrecke zwischen Düsseldorf und Duisburg Ende Juli für sich reklamiert.

Eine unabhängige Überprüfung der Anschlagsdetails liegt nicht vor. Weitere Angaben zu den Ermittlungen machte die Oberstaatsanwaltschaft nicht.