Durch die Lautsprecheranlage seines Wagens klingt Andreas Büttner ein wenig verzerrt. Er sei gerade auf dem Weg zur Polizei, sagt er, Mittwochmittag, kurz vor 13 Uhr. „Grundsätzlich geht es mir gut“, sagt Büttner. Man merkt ihm nicht an, dass vor vier Tagen beinahe sein Wohnhaus abgebrannt wäre. Dass er vor zwei Tagen einen Brief mit einer Morddrohung erhalten hat und seine Familie, die Ehefrau und die vier gemeinsamen Kinder, seitdem unter Polizeischutz stehen. Nachts laufen die Beamten mit Taschenlampen durch seinen Garten. Ausnahmezustand in Templin, einer kleinen Stadt in der Uckermark.