Traditionell besuchen Gruppen aus allen Bistümern des Bundeslandes auch die jeweilige Regierung. Wie das Treffen verlief.

Mehr als 30 Sternsinger aus Nordrhein-Westfalen haben am Donnerstag die Staatskanzlei in Düsseldorf besucht. Sie überbrachten Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) den christlichen Segen, wie die Staatskanzlei mitteilte.

Wüst würdigte das diesjährige Motto der Aktion DreikönigssingenSchule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ und betonte die Bedeutung von Bildung für die Zukunft junger Menschen. „Das Engagement der Sternsinger erinnert uns daran, wie wichtig es ist, für Gerechtigkeit und Chancengleichheit einzutreten“, so der Ministerpräsident. Die Kinder und Jugendlichen waren aus den fünf NRW-Bistümern Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn angereist. Aus dem Bistum Münster war eine Gruppe der Pfarrei St. Bartholomäus und Johannes der Täufer aus Warendorf nach Düsseldorf gefahren.

Zehntausende Kinder unterwegs

Die Sternsinger-Aktion, bei der rund um den 6. Januar bundesweit Zehntausende Kinder und Jugendliche von Tür zu Tür gehen, gilt als die weltweit größte Hilfsaktion von Kindern für Kinder. Seit dem Start im Jahr 1959 kamen so nach Angaben der Organisatoren 1,4 Milliarden Euro zusammen – für Sozialprojekte in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa. Hinter der Aktion stehen das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).