Als jahrzehntelanger Abonnent verfolge ich auch den Berlin-Teil regelmäßig, wenn auch zum Teil nicht so genau (wie den Sportteil). In dieser Woche war dies nach dem Stromausfall im Südwesten von Berlin völlig anders.
Ich möchte mich bei Ihnen für Ihre sehr ausführliche, detaillierte, umfangreiche, aussagekräftige und sensible Berichterstelltung recht herzlich bedanken. Das ist/war sehr guter lokaler Journalismus. Teilweise habe ich die Artikel, in denen die breite Hilfsbereitschaft der unterschiedlichsten Institutionen beschrieben wurden, mit feuchten Augen gelesen.
Hilfe in Zeiten des BlackoutsAuf der Suche nach vergessenen Stromausfall-Opfern Diese Freiwilligen klopfen an Türen im Berliner Blackout-Gebiet „Es ist wichtig, dass Kinder sich ablenken können“ Wie Berliner Sportvereine Familien durch den Stromausfall helfen „Jetzt werden die Wohnungen kälter“ Zehlendorfer Kirchengemeinde vermittelt bei Stromausfall Schlafplätze und Hilfe
Wieso können die Menschen nicht immer so hilfsbereit sein, so Respekt vor den anderen Personen zeigen, wie vor und in dem Rathaus Wannsee, wie in den Vereinshäusern von Z 88 und BHC, um nur einzelne Beispiele zu nennen. Auch eine Moschee aus Pankow hat eine umfangreiche Hilfe aus dem Norden in den Südwesten umgesetzt. Können wir, und ich meine jeder einzelne, nicht etwas von dieser Hilfbereitschaft und Respekt gegenüber dem anderen in unseren Alltag übernehmen?
Leserbriefe zum Berliner BlackoutDebatte um Berliner Blackout Das Krisenmanagement hat nicht funktioniert Leserbrief zum Blackout in Berlin Wo bleiben die Katastrophen-Leuchttürme? Debatte um Berliner Blackout Geschimpfe und Schnellschüsse sind kontraproduktiv
Ein zweiter Aspekt: Nach diesen Tagen können wir uns vielleicht ein wenig besser die Sorgen der Bevölkerung in der Ukraine alleine für die Stillegung der Stromversorgung vorstellen. Mit dem Unterschied, dass dort solche Tage ständig drohen und darüberhinaus Bomben die Häuser und Menschen noch treffen.
Mit Hilfe Ihrer hervorragenden Berichterstellung konnten Sie jedenfalls sehr viele Eindrücke übermitteln und daraus resultierende Gedanken für den Zusammenhalt der Bevölkerung fördern. Vielen Dank dafür! Daniel Hoelzmann, Berlin
Und wie sehen Sie’s?
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