Einen Tag nach Neujahr geht es bei Borussia Mönchengladbach hoch her. Der Bundesligist verkündet mitten in die Winterpause hinein einen Transfer-Doppelschlag. Ein Spieler kommt, ein Spieler geht.
Sport-Chef Rouven Schröder hat sich mit dem Kader für die Rückrunde wohl einiges vorgenommen und dreht an den ersten Stellschrauben. Auf der einen Seite schnappt sich Borussia Mönchengladbach ein Abwehrtalent auf Zeit, während ein Spieler ohne Perspektive die Mannschaft verlässt.
Borussia Mönchengladbach bedient sich bei Tottenham
Zunächst zum Neuzugang: Der hört auf den Namen Kota Takai, ist 21 Jahre jung und stammt aus Japan. Bis zuletzt verdiente er bei Tottenham Hotspur sein Geld. Im kommenden halben Jahr wird er jedoch für die Fohlen aktiv sein. Die Leihe verkündeten die Gladbacher am Freitag (2. Januar). Demnach leihe man den Innenverteidiger bis zum 30. Juni aus.
+++ Mega-Talent im Sommer weg? Borussia Mönchengladbach muss handeln +++
„Kota ist ein großer, physisch starker Innenverteidiger, der zudem eine gute Schnelligkeit besitzt“, lobte Rouven Schröder den Neuzugang von Borussia Mönchengladbach. „Er hat das Zeug dazu, uns zeitnah weiterzuhelfen. Wir freuen uns auf unsere neue Nummer 14.“ Takai sei bereits auf dem Weg ins türkische Belek, wo er auf seine neuen Teamkollegen trifft.
Fraulo ohne Perspektive
Nicht in Belek dabei ist dagegen Oscar Fraulo. Der dänische Mittelfeldspieler war in der Hinrunde nur sporadisch zum Einsatz gekommen, kommt dabei insgesamt nur auf 40 Bundesliga-Minuten bei den Fohlen. „Oscar ist ein guter Junge, Charakter und ein guter Fußballer. Aber er hätte seine Einsatzzeit mit großer Wahrscheinlichkeit auch in der Rückrunde nicht signifikant verbessert“, erklärte Schröder dessen Situation.
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Der Ausweg war daher unumgänglich. Eine neue Chance bietet sich für Fraulo in England. Dort schließt er sich dem Zweitligisten Derby County an, wie Borussia Mönchengladbach mitteilte. Der Vertrag des Dänen wäre im Sommer ausgelaufen, Schröder schafft es, mit dem vorzeitigen Verkauf allerdings noch eine kleine Ablöse zu generieren. Für alle Seiten wohl die bestmögliche Lösung.